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Wien: Historisches Caritas-Pflegewohnhaus Schönbrunn neu eröffnet

12.05.2026 14:28
Österreich/Kirche/Hilfsorganisation/Langzeitpflege/Soziales/Gastronomie/Caritas
Einrichtung vereinigt nach Sanierung stationäre und mobile Pflege, Kindergarten und Gastronomie
Wien, 12.05.2026 (KAP) Die Caritas der Erzdiözese Wien hat am "Tag der Pflege" (12. Mai) ihr ältestes Pflegewohnhaus, das "Haus Schönbrunn" in Wien-Meidling, nach umfassender Sanierung des historischen Bestandsgebäudes und Errichtung eines Zubaus neu eröffnet. "Was vor knapp 120 Jahren als Heim für adelige Pensionistinnen gebaut wurde, ist heute weit mehr als ein modernes Pflegewohnhaus", betonte Caritasdirektor Klaus Schwertner bei der Eröffnung. Der "moderne und offene Sozialstandort" bündle stationäre und mobile Pflege, Kinderbetreuung, Beschäftigung und Nachbarschaft. Dadurch, dass im Haus Schönbrunn nun unterschiedliche Generationen unter einem Dach zusammenkommen, stärke dies das Miteinander im Bezirk, so Bezirksvorsteher Wilfried Zankl.

Das Pflegewohnhaus Schönbrunn bietet Platz für insgesamt 85 Bewohnerinnen und Bewohner, die von insgesamt 82 Mitarbeitenden betreut werden. Durch den Umbau konnten 15 zusätzliche Pflegeplätze geschaffen werden, teilte die Hilfsorganisation mit. Um für die Bewohnerinnen und Bewohner mehr Privatsphäre zu schaffen, gebe es statt früherer Mehrbettzimmer heute überwiegend Einzelzimmer sowie wenige Doppelzimmer. Zusätzlich zu den stationären Pflegeplätzen ist am Standort Schönbrunn auch eine Station der mobilen Pflege eingezogen. Von hier aus betreuen mehr als 90 Mitarbeitende der "Caritas Pflege Zuhause" rund 250 Menschen in der Umgebung.

Auch das sozialökonomische Projekt "Inigo" ist am Standort Schönbrunn angesiedelt. Der Salon - das Caféhaus am Standort - steht Hausbewohnern, ihren Angehörigen und Besuchern sowie der Nachbarschaft und breiten Öffentlichkeit offen. Dabei hat die Gaststätte auch sozialen Mehrwert, denn "Inigo" bietet rund 20 Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, eine Chance auf soziale Teilhabe und einen Neubeginn am Arbeitsmarkt.

Generationensolidarität

Für gelebte Generationensolidarität steht der Casa Kindergarten am Gelände, so Enisa Nedzibovic, Geschäftsführerin der Casa Leben GmbH. Der Standort zeichne sich besonders durch seine bauliche Gegebenheit aus: Kindergarten und Pflegewohnhaus verfügen über Räume, die sowohl getrennt als auch gemeinsam genutzt werden. "Das ist kein nettes Zusatzprojekt, sondern eine klare Haltung: Generationen gehören zusammen", ergänzte Schwertner.

Der Caritasdirektor räumte auch Bedenken rund um den Zugang zum Frauenheimpark aus, die im Zuge des Umbaus aus der Nachbarschaft laut wurden. "Es war und ist uns ein großes Anliegen, dass der Frauenheimpark auch weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Denn auch die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus genießen den Austausch und die Begegnung mit den Menschen aus der Umgebung", so Schwertner.
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