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Deutsches Katholikenkomitee verteidigt Segensfeiern

12.05.2026 16:45
Deutschland/Vatikan/Kirche/Homosexualität/Religion
Präsidentin Stetter-Karp: Deutsche Handreichung für Segnung von Paaren, die nicht kirchlich heiraten können oder wollen, unterscheide klar zwischen Segensfeiern und einer Trauung
Würzburg, 12.05.2026 (KAP/KNA) Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat die von der katholischen Kirche in Deutschland erarbeitete Handreichung für Segensfeiern für Paare, die nicht kirchlich heiraten können oder wollen, darunter auch homosexuelle Paare, verteidigt. Das von ZdK und Deutscher Bischofskonferenz erarbeitete Formular unterscheide klar zwischen Segensfeiern und einer Trauung, sagte ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp am Dienstag in Würzburg zum Auftakt der Frühjahrsvollversammlung des obersten katholischen Laiengremiums in Deutschland. Entsprechende Sorgen von Papst Leo XIV. seien deshalb unbegründet.

"Daher ist meine Hoffnung, dass diese Handreichung für Segensfeiern weiterhin an so vielen Orten wie möglich für Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren und Paaren in sogenannten irregulären Situationen zum Einsatz kommt und zum Segen wird", sagte die ZdK-Präsidentin.

Der Präfekt des vatikanischen Glaubensdikasteriums, Kardinal Víctor Fernández, hatte vor einer Woche am Mittwoch erklärt, er habe den deutschen Bischöfen schriftlich und mündlich mitgeteilt, dass der Vatikan die feierliche Segnung gleichgeschlechtlicher und anderer kirchlich nicht ehefähiger Paare ablehne.

Diese Ablehnung beziehe sich auch auf die derzeit in Deutschland in mehreren Diözesen in Kraft gesetzte Handreichung zur "Segnung von Paaren, die sich lieben", hielt Fernández fest. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte hingegen zuvor erklärt, dass diese Handreichung mit dem Vatikan abgestimmt sei. Auch Papst Leo XIV. hatte sich bereits zu dem Thema geäußert und betont, der Vatikan habe den deutschen Bischöfen mitgeteilt, dass er feierliche Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare ablehne.
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