Vorsitzender des Katholischen Familienverbands der Diözese St. Pölten, Pitzinger, fordert Familienpolitik, "die junge Leute ermutigt eine Ehe und Familie zu gründen"
St. Pölten, 14.05.2026 (KAP) Seit 1994 begeht die UNO am 15. Mai den Internationalen Tag der Familie. Dies hat der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten heuer einmal mehr zum Anlass genommen, die geplanten Budgetkürzungen im Bereich der Familien heftig zu kritisieren. "Derzeit müssen wir ständig gegen die Kürzungen und familienfeindlichen Ideen der Regierung arbeiten. Stattdessen sollten wir die Zukunft durch eine aktive Familienpolitik sichern. Familien bedeuten Kinder, Zukunft und Hoffnung", so Verbandsvorsitzender Peter Pitzinger am Donnerstag in einer Aussendung.
Pitzinger: "Die Kürzungen bei den Familienleistungen durch die Aussetzung der Inflationsanpassung ist für uns nicht akzeptabel. Die Kürzungen der Einnahmen des Familienfonds um zwei Milliarden (!) Euro, ein Viertel der Gesamtkosten der Familienbeihilfe, ist nicht akzeptabel. Und auch die Kürzung des steuerlichen Familienbonus für jene Familien, deren Mütter von Kleinkindern auch nach dem dritten Geburtstag die Familienarbeit übernehmen wollen, ist nicht akzeptabel."
Einerseits sei die Politik unglücklich über die extrem niedrige Geburtenrate, unternehme aber zugleich nichts, um gegenzusteuern, zeigte sich der Vorsitzende des Familienverbands fassungslos. Der Familienverband wünsche sich eine Familienpolitik, "die junge Leute ermutigt eine Ehe und Familie zu gründen". Stattdessen würden jungen Paaren nur Steine in den Weg gelegt. "In welcher familienfeindlichen Welt leben wir denn? Hat sich Österreich schon aufgegeben?", so Pitzinger. In Zukunft sollten alle Gesetze einer Prüfung bzgl. Familienfreundlichkeit unterzogen werden, forderte der Verbandsvorsitzende.m "Familien zu fördern und zu schützen, bedeutet die Zukunft Österreichs zu fördern und zu schützen", stellt Pitzinger klar.