Erzdiözese Wien: Derzeit nichts Neues im Blick auf Dompfarrer Faber
14.05.202610:27
Österreich/Kirche/Dompfarrer.Faber/Grünwidl
Diözesansprecher Prüller gegenüber Kathpress zu "Krone"-Bericht über möglichen Abschied von Faber als Wiener Dompfarrer: Gespräche zwischen Dompfarrer und Erzbischof finden statt, "solange kein Ergebnis vorliegt, können wir aber nichts weiter darüber sagen"
Wien, 14.05.2026 (KAP) Die "Kronenzeitung" hat am Donnerstag dem möglichen Abschied von Toni Faber als Wiener Dompfarrer eine große Geschichte gewidmet. Im Raum steht demnach, dass Faber zum 30-jährigen Dienstjubiläum seinen Abschied nehmen könnte. Vonseiten der Erzdiözese Wien hielt man sich freilich zuletzt und so auch aktuell gegenüber der "Krone" bedeckt, auch zu diversen Gesprächen zwischen Erzbischof Josef Grünwidl und Faber, die es zuletzt gegeben haben soll. Der Wiener Diözesansprecher Michael Prüller hielt dazu am Donnerstag gegenüber "Kathpress" wörtlich fest: "Dass Dompfarrer und Erzbischof miteinander im Gespräch sind, hat der Erzbischof ja schon immer wieder bestätigt. Solange kein Ergebnis vorliegt, können wir aber nichts weiter darüber sagen."
Toni Faber (64) ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Katholischen Kirche in Österreich. Er ist seit fast 30 Jahren für die Seelsorge am Stephansdom hauptverantwortlich. Kardinal Christoph Schönborn ernannte ihn mit Wirkung vom 1. Jänner 1999 zum Dompfarrer von St. Stephan. Zuvor war er seit 1. Juli 1997 in der Funktion eines Moderators der Dompfarre tätig.