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Staatsvertrag
Bild Copyright: © Thomas Dolezal

Belvedere: Dankgottesdienst zum 71. Jahrestag des Staatsvertrags

15.05.2026 16:34
Österreich/Kirche/Politik/Vertrag/Staatsvertrag/Gedenken/RSK
Designierter Wiener Generalvikar Kaiser bei "Messe für das Vaterland": "Damalige Politiker vertrauten auf Gottes Führung und bezogen aus dem Glauben ihre Verantwortung"
Wien, 15.05.2026 (KAP) Mit einem Gottesdienst in der Schlosskapelle im Oberen Belvedere wurde am Freitag, 15. Mai, des 71. Jahrestages der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages am 15. Mai 1955 gedacht. Der sogenannten "Heiligen Messe für das Vaterland", zu der die Gebetsgemeinschaft "Rosenkranz Sühnekreuzzug" (RSK) geladen hatte, standen der designierte Wiener Generalvikar Andreas Kaiser und der Geistliche Assistent des RSK, P. Elias van Haaren, vor.

Im Rahmen der Feier wurde u.a. der beiden Väter des Staatsvertrags - Leopold Figl und Julius Raab - gedacht. Dies seien Politiker gewesen, die "an Gottes Existenz geglaubt" und in ihrem politischen Handeln "auf Gottes Führung" vertraut und "aus der Wurzel des Glaubens heraus verhandelt" hätten, sagte der designierte Generalvikar Kaiser in seiner Predigt. Zudem hätten sie "aus dem Glauben ihre Verantwortung" für ihr politisches Handeln gezogen - eine Fähigkeit, die vielen Politikern heute fehlen würde, so Kaiser.

Nach dem Gottesdienst in der Schlosskapelle begaben sich die Teilnehmenden in den historischen Marmorsaal, wo das Gedenken weitergeführt wurde und zum Abschluss das Lied "Schutzfrau Öst'reichs" erklang.

Gedenken seit 2017

Das Gedenken in Form eines Gottesdienstes fand heuer zum zehnten Mal statt. Erstmals fand es 2017 als Teil des Jubiläumsjahres "70 Jahre RSK - 100 Jahre Fatima" statt. Die Geschichte des 1947 gegründeten RSK ist eng mit dem Gebet für die Freiheit des nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten besetzten Österreich verbunden. Rasch wuchs die Zahl der Betenden rund um RSK-Gründer Pater Petrus Pavlicek (1902-1982) von ursprünglich 500 auf 500.000 im Jahr 1955 an.

Nach 81 Sühneandachten und mehreren Lichterprozessionen mit zehntausenden Menschen durch die Wiener Innenstadt erfüllte sich 1955 das Gebetsanliegen um die Wiedererlangung der vollen Freiheit Österreichs. Im Hinblick auf den Österreichischen Staatsvertrag 1955 sagte der damalige Bundeskanzler Julius Raab: "Wenn nicht so viel gebetet worden wäre, nicht so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft."

Nach dem Staatsvertrag textete P. Pavlicek das von ihm verfasste und für den RSK typische Lied um, wo es seitdem in der zweiten Strophe heißt: "Schutzfrau Öst'reichs, o Maria, unser Fleh'n hast du erhört. Freiheit wieder uns gegeben, Frieden Österreich beschert."
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