Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Nachrichten
  • Dossier
  • Media
    • Fotos
    • Audios
    • Videos
  • Produkte
  • Redaktion
  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Login
Noch kein Kunde?
Hier finden Sie unsere Produkte

Passwort vergessen?
Hauptmenü anzeigen
Produkte
Produkte
Suche
Login
Inhalt:
Bundesministerin Claudia Bauer
Politik & Religion
Bild Copyright: © Kathpress/Paul Wuthe

Ministerin Bauer: "Christliche Politik" soll sich im Handeln erweisen

17.05.2026 07:00
Österreich/Politik/Religion/Kirche/Bauer
Jugend-, Familien-, Europa-, Integrations- und Kultusministerin "kann wenig damit anfangen, wenn man durch mediale Zuschreibungen in eine Kategorie gesteckt wird - sei es links, rechts oder nach Religion"
Wien, 17.05.2026 (KAP) Christliche Politik zeigt sich weniger in einem bekenntnishaften Auftritt, sondern vielmehr im konkreten Handeln. Darauf hat die für Jugend und Familie sowie für die Kirchen und Religionen zuständige Bundesministerin Claudia Bauer hingewiesen. Man solle als Politikerin und Politiker daran gemessen werden, was man umsetzt und welche Werthaltungen einen prägen, so die Kultusministerin im Interview mit Kathpress. "Ich kann selbst wenig damit anfangen, wenn man durch mediale Zuschreibungen in eine Kategorie gesteckt wird - sei es links, rechts oder nach Religion. Bei den Entscheidungen, die man trifft, soll man sehen und erkennen, aus welchem Wertefundament sie kommen."

Was christliche Politik konkret bedeute, habe viele Facetten und sei auch von den jeweiligen politischen Zuständigkeiten abhängig, führte die Ministerin anhand eigener Kompetenzbereiche weiter aus: "Wenn ich bei der Europapolitik beginne, dann ist christliche Politik für mich auch die volle Überzeugung, EU-Bürgerin zu sein und an einem guten Miteinander über unsere Grenzen hinweg zu arbeiten." Als Integrationsministerin sei ihre Überzeugung, "dass wir den Menschen helfen, die Hilfe brauchen, aber umgekehrt Anreize setzen bei Menschen, die sich selbst helfen könnten." Diese "Hilfe zur Selbsthilfe" komme auch aus der christlichen Soziallehre.

Politik hat Vorbildfunktion

"Als Familienministerin ist mir Familie als Wert unglaublich wichtig, weil sie das Fundament unseres Zusammenlebens ist", betonte Bauer, die als Kultusministerin auf den Stellenwert der Religionsfreiheit verwies: "Dazu gehört der Dialog, den wir proaktiv mit den anerkannten Kirchen- und Religionsgemeinschaften in Österreich führen". Dieser werde auch seitens des Vatikan sehr geschätzt, so Bauer unter Bezugnahme auf ein Gespräch mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im März.

Politik und Religion hätten auch eine "Vorbildfunktion" für die Gesellschaft, so Bauer, die sich kritisch über Aussagen und Tweets des US-Präsidenten Donald Trump, nicht zuletzt über den Papst, äußerte: "Jede dieser Meldungen hat massive Auswirkungen auf das Weltgeschehen. Daher sollten Politikerinnen und Politiker immer das Gemeinwohl im Blick haben." Politik und Kirchen sollten angesichts zahlreicher Konflikte in der Welt "als Verbündete auftreten, indem sie die Sorgen der Menschen ernst nehmen, die Hand ausstrecken und vorleben, wie ein gutes Miteinander in der Gesellschaft funktionieren kann. Da trifft uns alle eine gewisse Vorbildfunktion."
zurück
Meldungen
Bauer zu Zivildienst: Personalmangel und Kritik an Auslandsdiensten
Zivildienst
02.05.2026 14:09
ÖVP-Ministerin im Kathpress-Interview: "System nicht auf demografische Veränderungen ausgelegt" - Personalmangel und Kritik an Auslandszivildienst - Jede sechste Zivildiensteinrichtung konfessionell - Caritas größter konfessioneller Zivildienst-Träger
Kultusministerin bekräftigt Kopftuchverbot gegenüber Religionsspitzen
Religion
30.04.2026 14:02
Ministerin Bauer: "Bleiben im Dialog trotz unterschiedlicher Standpunkte" - Kopftuch "kein harmloses Stück Stoff einer Elfjährigen"
Ministerin Bauer zu Budget: Familienleistungen werden beibehalten
Familie
30.04.2026 11:09
Familienministerin zur geplanten Lohnnebenkostensenkung durch reduzierte Beiträge zum Familienlastenausgleichsfonds: "Wenn es im FLAF Lücken geben sollte, dann werden die selbstverständlich ausgeglichen"
Osterempfang: Ministerin Bauer für konfessionellen Religionsunterricht
Staat & Religion
27.04.2026 20:48
Kultusministerin würdigt Kirchen und Religionen als "Brückenbauer, Vorbilder und Stimmen der Versöhnung und der Hoffnung" - Bischof Scheuer warnt vor Vereinnahmung von christlichen Werten von Macht und Kommerz - Metropolit Arsenios: Auferstehungsglaube verändert Welt - Superintendent Geist: Gesellschaft braucht Feiertage zum Innehalten

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Katholische Presseagentur Kathpress
1010 Wien, Singerstraße 7/6/2
Tel: +43 / 1 / 512 52 83


© 1947-2026 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
nach oben springen