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Italiens Kirche zu Modena: Akt sinnloser Gewalt gemeinsam bewältigen

17.05.2026 12:12
Italien/Kirche/Unglück
Schock im norditalienischen Modena: Ein Auto rast absichtlich in eine Gruppe Fußgänger, acht Menschen werden teils schwer verletzt
Rom/Modena , 17.05.2026 (KAP) Nach der mutmaßlichen Amokfahrt von Samstag in Modena mit mehreren Schwerverletzten trauert Italiens Kirche mit den Betroffenen. "Ich bete für die Verletzten und bin überzeugt, dass die Stärke, die so viele in dieser Situation gezeigt haben, uns helfen wird, diese Tragödie zu bewältigen", schrieb der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Matteo Zuppi, am Sonntag an Modenas Bürgermeister Massimo Mezzetti. Er sei den Menschen in dieser schweren Zeit nahe, so der Erzbischof von Bologna.

Ortsbischof Erio Castellucci sprach von einem Akt "sinnloser Gewalt" gegen unschuldige Menschen, über den alle Bürgerinnen und Bürger zutiefst betroffen und traurig seien. "Als Kirche stehen wir an der Seite der Opfer und ihrer Familien und unterstützen alle, die an den Frieden glauben, nicht nur auf geopolitischer, sondern auch auf ziviler Ebene", so der Erzbischof von Modena-Nonantola laut dem Pressedienst SIR.

Acht Verletzte

Am Samstag gegen 17.00 Uhr raste ein Auto mit hoher Geschwindigkeit absichtlich in eine Gruppe Fußgänger im Zentrum der norditalienischen Stadt und krachte anschließend in ein Schaufenster. Dabei wurden acht Frauen und Männer zwischen 22 und 69 Jahren laut Behördenangaben teils schwer verletzt in Krankenhäuser in Bologna und Modena gebracht. Drei von ihnen wurden inzwischen wieder entlassen, mindestens eine Person schwebt weiter in Lebensgefahr. Demnach befinden sich eine Deutsche und eine Polin unter den Schwerverletzten.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut den Angaben um einen 31-jährigen gebürtigen Italiener mit marokkanischen Wurzeln. Er wurde demnach von der Polizei festgenommen, nachdem er zu Fuß geflohen war und eine Person, die ihn aufhalten wollte, mit einem Messer angegriffen hatte. Angeblich befand sich der Mann, der einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften hat, 2022 in psychiatrischer Behandlung. Die Staatsanwaltschaft Bologna habe ein Verfahren eingeleitet, hieß es; die Ermittlungen dauern an. Bisher gebe es keine Anzeichen für eine Radikalisierung des Mannes.

Italiens Staatsspitze auf dem Weg nach Modena

Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni befanden sich laut den Angaben auf dem Weg nach Norditalien, wo sie um die Mittagszeit die Verletzten in den Krankenhäusern in Bologna und Modena besuchen wollten. Meloni sagte daher ein für Sonntag geplantes Treffen mit Zyperns Präsident Nikos Christodoulides in Nikosia ab.

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