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ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp
Bild Copyright: © Synodaler Weg/Maximilian von Lachner

Stetter-Karp: Umgang mit AfD-Wählern macht uns große Sorgen

17.05.2026 12:21
Deutschland/Kirche/Glaube/Politik/Katholikentag/Stetter-Karp
Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) zieht positive Bilanz nach Katholikentag in Würzburg und verteidigt Entscheidung, keine AfD-Vertreter zu den Podien einzuladen
Würzburg, 17.05.2026 (KAP/KNA) Nach dem Katholikentag in Würzburg zieht die Präsidentin des veranstaltenden Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) eine sehr positive Bilanz. Zugleich zeigt sich Irme Stetter-Karp besorgt über den zunehmenden Extremismus in der deutschen Gesellschaft und weltweit.

"Die Angst, dass sich immer mehr Menschen dazu verführen lassen, autoritäre und extremistische Parteien und Personen zu wählen", sei bei vielen Veranstaltungen ein großes Thema gewesen, sagte sie im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Verbunden mit der Frage, was wir tun können gegen diese brandgefährliche Entwicklung. Denn wir dürfen diese Chance nicht verschlafen, sonst könnte es irgendwann zu spät sein."

Wie umgehen mit AfD-Wählern?

Der Beschluss, keine AfD-Vertreter zu den offiziellen Diskussionen einzuladen, sei weiter richtig, fügte Stetter-Karp hinzu. "Aber mich treibt die Frage um, wie wir den Kontakt zu den Menschen nicht verlieren, die die Partei wählen oder sich das zumindest vorstellen können."

Das Christentreffen in Würzburg nannte sie beeindruckend in vielerlei Hinsicht. Sie lobte die offene und konstruktive Atmosphäre in der gesamten Stadt. Zudem hätten die rund 900 Veranstaltungen gezeigt, dass es auch heute weiter möglich sei, "offen und kontrovers, aber immer respektvoll miteinander zu diskutieren".

Zuspruch für kirchlichen Reformkurs

Bei den innerkirchlichen Fragen, so die ZdK-Präsidentin weiter, habe sie persönlich sehr viel Unterstützung und Zuspruch bekommen - "nach dem Motto 'Halten Sie durch, wir stehen hinter Ihnen'."

Mit Blick auf den nächsten Katholikentag 2028 in Paderborn wünschte sie sich, den Schwung aus dem Motto 'Hab Mut, steh auf' mitnehmen zu können: "Dass wir als Christen weiter spüren, dass wir viele sind und etwas bewegen können, wenn wir uns zusammentun. Dass nicht Rumjammern hilft, sondern Anpacken und Sich-Einbringen in Kirche und Gesellschaft. Natürlich können wir nicht alleine die Welt retten, aber wenn jeder an seinem Platz etwas dafür tut, können wir schon wichtige Impulse setzen."

Die Sozialwissenschaftlerin Irme Stetter-Karp wurde 1956 auf der Ostalb geboren, ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Sie war unter anderem Bundesvorsitzende des katholischen Sozialverbandes In Via (ab 2007) und von 2010 bis 2022 Vizepräsidentin des Deutschen Caritasverbandes. Seit 2021 ist sie Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), des höchsten repräsentativen Gremium des deutschen Laien-Katholizismus. Parallel dazu ist sie die Co-Präsidentin des Reformdialogs Synodaler Weg der katholischen Kirche in Deutschland.
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