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Papst Leo XIV. beim Angelus-Gebet am Fenster des Apostolischen Palastes
Umwelt
Bild Copyright: © Vatican Media/Romano Siciliani/KNA

Papst kritisiert Umweltzerstörung durch Kriege

17.05.2026 13:18
Vatikan/Papst/Umwelt/Krieg/Kirche
Wenn öffentliche Gelder für Rüstung ausgegeben werden, bleibt weniger für den Klimaschutz. Zudem erhöhen Kriege den CO2-Ausstoß. Neben menschlichem Leid bringt Krieg auch Nachteile für die Umwelt, mahnt der Papst.
Vatikanstadt, 17.05.2026 (KAP) Papst Leo XIV. prangert mangelnden Umwelt- und Klimaschutz durch vermehrte kriegerische Ausseinandersetzungen an: "Aufgrund der Kriege der letzten Jahre wurde der Fortschritt auf diesem Gebiet stark gebremst", sagte er am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Daher rufe er alle, die sich für eine ganzheitliche Ökologie einsetzen, dazu auf, ihr Engagement zu erneuern.

"Im Jubiläumsjahr des Heiligen Franz von Assisi erinnern wir uns an seine Botschaft des Friedens mit Gott, mit unseren Brüdern und Schwestern und mit allen Geschöpfen", sagte er mit Blick auf den 800. Todestag des als Schutzpatron der Tiere und der Umwelt verehrten Heiligen Franziskus (1181/82-1226).

Ebenso verwies er auf die sogenannte "Laudato-si-Woche", die bis kommenden Sonntag der Bewahrung der Schöpfung gewidmet ist und alle Menschen zum Engagement aufrufe. Sie ist inspiriert von der 2015 veröffentlichten Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus (2013-2025).

Wahrheit als Leitprinzip für KI-Einsatz

Weiter forderte er vor Tausenden Menschen auf dem Petersplatz einen sorgsamen Umgang mit technologischem Fortschritt. "Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz rufe ich alle dazu auf, sich für Kommunikationsformen einzusetzen, die stets die menschliche Wahrheit achten", mahnte der Papst. Auf dieses Leitprinzip sollte jede technologische Innovationen ausgerichtet sein. Den in vielen Ländern begangenen Welttag der sozialen Kommunikationsmittel widme er daher dem Thema "Stimmen und Gesichter des Menschen schützen".

Himmelfahrt "kein fernes Ereignis"

Mit Blick auf das Hochfest Christi Himmelfahrt sagte er, das Bild von Jesus, der laut der Bibel von der Erde emporgehoben wird und in den Himmel aufsteigt, könne das Geheimnis der Himmelfahrt als fernes Ereignis erscheinen lassen. In Wirklichkeit seien die Gläubigen mit Jesus verbunden. "Sein Aufstieg in den Himmel zieht auch uns, mit ihm, hin zur vollen Gemeinschaft mit dem Vater."

Der "Prozess des Hinaufsteigens" sei auch vorgezeichnet durch Maria und die Heiligen. Papst Franziskus habe gerne von den Heiligen "von nebenan" als Vorbilder gesprochen: "Väter, Mütter, Großeltern, Menschen jeden Alters und jeder Lebenslage, die sich mit Freude und Engagement aufrichtig bemühen, nach dem Evangelium zu leben", sagte Papst Leo XIV.

Christi Himmelfahrt wird in vielen Ländern an diesem Sonntag gefeiert; in Deutschland wurde es bereits am Donnerstag begangen.
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