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Papst fordert Rückkehr zu Diplomatie und Höflichkeit unter Staaten

21.05.2026 12:23
Vatikan/Papst/Diplomatie/Krieg/Welt
Verständigung könne nur funktionieren, wenn "Worte wieder die Wirklichkeit klar zum Ausdruck bringen, ohne Verdrehung und Feindseligkeit", mahnt Leo XIV.
Vatikanstadt, 21.05.2026 (KAP) Papst Leo XIV. wirbt für einen höflichen und diplomatischen Umgang der Staaten miteinander. Bei einem Empfang für acht neue Botschafter beim Vatikan aus afrikanischen und asiatischen Ländern sagte er am Donnerstag: "Konstruktive Beziehungen zwischen den Nationen blühen durch wirkliche Offenheit, die Förderung des wechselseitigen Respekts und einen Sinn für gemeinsame Verantwortung."

Verständigung unter den Staaten könne nur funktionieren, wenn "Worte wieder die Wirklichkeit klar zum Ausdruck bringen, ohne Verdrehung und Feindseligkeit". Nur so könnten Missverständnisse überwunden und Vertrauen in den internationalen Beziehungen wieder aufgebaut werden. Ein "höflicher und klarer Dialog" sei notwendig, betonte der Papst.

Eigeninteressen für das Gemeinwohl zurückstellen

Ferner brauche es die Bereitschaft, Eigeninteressen zugunsten des Gemeinwohls zurückzustellen. "Keine Nation, keine Gesellschaft und keine internationale Ordnung kann sich gerecht und human nennen, wenn sie ihren Erfolg bloß an Macht und Wohlstand misst und zugleich jene vergisst, die an den Rändern leben." Der Dienst der Diplomaten müsse daher jede Form des Egoismus überwinden, der die Armen ausschließe.

Weiter rief der Papst zur Stärkung der internationalen Organisationen auf. Sie blieben unverzichtbare Werkzeuge, um Dispute zu regeln und die Zusammenarbeit zu fördern. In einem Augenblick, in dem sich die Welt durch geopolitische Spannungen immer weiter fragmentiere, müssten diese Organisationen repräsentativer und effizienter gemacht werden, um der Einheit der Menschheitsfamilie zu dienen.
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