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Dompfarrer Toni Faber bei Fronleichnamsprozession am 8.6.2023 in Wien
Kirche
Bild Copyright: © Erzdiözese Wien/ Schönlaub

Wien: Grünwidl bestätigt geplanten Wechsel an Spitze von Dompfarre

23.05.2026 13:29
Österreich/Kirche/Religion/Prominenz/Dompfarrer
Wiener Erzbischof bestätigt Neubesetzung der Dompfarre 2027 - Grünwidl sieht nach 30 Jahren "gute Zeit" für Neubesetzung - Faber soll weiter am Stephansdom tätig bleiben
Wien, 23.05.2026 (KAP) Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat die Neubesetzung der Wiener Dompfarre mit Sommer 2027 bestätigt. Als wesentlichen Grund nannte Grünwidl im Ö1-"Mittagsjournal" am Samstag die lange Amtszeit von Dompfarrer Toni Faber sowie dessen Erreichen des Pensionsalters im kommenden Jahr. "Es gab in der Geschichte des Dompfarrers niemanden, der 30 Jahre dieses Amt ausgeübt hat", sagte Grünwidl. Faber habe damit "einen Rekord aufgestellt". Faber ist seit 1997 in der Dompfarre tätig; am 1. Jänner 1999 wurde er von Kardinal Christoph Schönborn zum Dompfarrer von St. Stephan ernannt.

Zugleich betonte der Erzbischof, dass dies keinen Rückzug Fabers aus der Seelsorge oder vom Stephansplatz bedeute und er dessen Dienst sehr schätze. Grünwidl und der aktuelle Wiener Dompfarrer Toni Faber feierten am Samstag gemeinsam eine Firmung im Wiener Stephansdom.

Faber sagte, er sei mit Grünwidl "seit 45 Jahren in guten Gesprächen". Man rede derzeit intensiv "über die Zukunft". Beide betonten im ORF-Interview die langjährige persönliche Verbindung. "Wir wurden hier im Stephansdom am selben Tag zu Priestern geweiht", so auch Grünwidl. Zwar seien sie "nicht die dicksten Freunde", aber man sei in "einem sehr guten Gespräch", so Grünwidl und Faber unisono.

Auch Faber selbst machte deutlich, dass er seine Zukunft weiterhin im kirchlichen Dienst sieht. Priester und Seelsorger zu bleiben, sei in seiner DNA eingeschrieben, so der Dompfarrer. Besonders Freude bereite ihm "so eine vermittelnde Brückenfunktion zwischen Kirche, Glaube, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur". Diese Tätigkeit wolle er "ganz konkret im Dienst an Menschen" fortsetzen. Vor einem Rückzug aus dem öffentlichen Leben habe er keine Sorge. "Ich fürchte mich ganz sicher nicht vor einem Pensionsschock", sagte Faber. Als mögliche künftige Aufgaben nannte er etwa die Cityseelsorge.

Bereits zuvor bestätigte Faber gegenüber dem "Standard" sowie "Kurier" und der "Presse", dass er mit der Leitung der Erzdiözese Wien in "guten Gesprächen" sei.

Seit 1997 Leiter der Domseelsorge

Toni Faber (64) ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Katholischen Kirche in Österreich. Er ist seit fast 30 Jahren für die Seelsorge am Stephansdom hauptverantwortlich. Kardinal Christoph Schönborn ernannte ihn mit Wirkung vom 1. Jänner 1999 zum Dompfarrer von St. Stephan. Zuvor war er seit 1. Juli 1997 in der Funktion eines Moderators der Dompfarre tätig.

Faber wurde am 18. März 1962 in Wien geboren, wo er von 1980 bis 1987 im Priesterseminar war und an der Universität das Theologiestudium absolvierte. Nach seiner Priesterweihe 1988 war Faber zunächst ein Jahr lang in der Dompfarre Wiener Neustadt tätig. Von 1989 an fungierte er drei Jahre lang als Studienpräfekt im Wiener Priesterseminar. Gleichzeitig übte er seit Dezember 1989 das Amt des erzbischöflichen Zeremoniärs bei Kardinal Hans Hermann Groer sowie seit September 1995 bei Erzbischof Christoph Schönborn aus. 2000 wurde Faber Mitglied des Wiener Domkapitels. Von 1999 bis 2024 war Faber auch Dechant der Inneren Stadt.

Österreichweit bekannt ist der Wiener Dompfarrer durch seine große mediale Präsenz und seine vielen seelsorglichen Verdienste. Zuletzt gab es u.a. teils medial geführte Debatten über Fabers Lebensstil sowie öffentliche Auftritte mit weiblicher Begleitung.
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