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Soldatenwallfahrt in Lourdes
Bild Copyright: © Bischofskonferenz / Paul Wuthe

Soldatenwallfahrt in Lourdes mit österreichischer Delegation eröffnet

23.05.2026 11:25
Österreich/Frankreich/Kirche/Religion/Religiöses Ereignis/Glaube/Wallfahrt
Auftakt der 66. Internationalen Militärwallfahrt im südfranzösischen Wallfahrtsort - Militärbischof Freistetter betont Bedeutung von Frieden und Zusammenhalt
Wien/Lourdes, 23.05.2026 (KAP) Hunderte österreichische Soldatinnen und Soldaten sowie Bedienstete des Bundesheeres nehmen aktuell an der 66. Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes teil. Geleitet wird die Delegation von Militärbischof Werner Freistetter. Eröffnet wurde die Soldatenwallfahrt im südfranzösischen Wallfahrtsort am Donnerstag mit einem Abendlob. Die Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes gilt als eine der größten Militärwallfahrten weltweit. Sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg als Versöhnungsinitiative französischer und deutscher Militärseelsorger. Österreichische Soldaten nehmen seit 1958 daran teil.

Freistetter verwies in seiner Predigt auf die Bedeutung von Zusammenhalt und Frieden in Zeiten internationaler Krisen. Friede beginne beim einzelnen Menschen und setze Verantwortung sowie Wachsamkeit im täglichen Umgang miteinander voraus, sagte der Militärbischof. Wachsamkeit und Verantwortung seien nicht nur Aufgaben im militärischen Dienst, sondern auch im täglichen Umgang miteinander gefragt. Die Wallfahrt könne daher auch ein Zeichen dafür sein, Brücken zwischen Menschen und Nationen zu bauen, so der Bischof.

Zu den Höhepunkten der kommenden Tage zählen die internationale Eröffnungsfeier, eine Lichterprozession sowie eine internationale Messfeier in der Basilika Pius X. Zu der mehrtägigen Pilgerfahrt werden auch heuer wieder tausende Militärangehörige aus rund 40 Nationen in dem weltbekannten Marienwallfahrtsort erwartet. Die Wallfahrt steht unter dem Motto "Wächter des Friedens".

Versöhnungsinitiative nach Zweitem Weltkrieg

Die jährlich stattfindende Soldatenwallfahrt nach Lourdes entstand aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger. Aus einer Pilgerfahrt französischer Soldaten im vorletzten Kriegsjahr 1944 entwickelte sich eine regionale, nationale und internationale Bewegung. Österreichische Soldaten nehmen schon seit 1958 an der Wallfahrt teil.

Im Jahr 1862 wurde die Marienerscheinung von Lourdes offiziell von der katholischen Kirche anerkannt. Demnach erschien die Gottesmutter Maria im Jahr 1858 in der Massabielle-Grotte der 14-jährigen Müllerstochter und späteren Ordensfrau von der "Kongregation der Schwestern der Barmherzigkeit von Nevers", Bernadette Soubirous. Sie wurde 1933 heiliggesprochen. Jährlich pilgern Millionen Menschen aus der ganzen Welt nach Lourdes. (Infos: www.mildioz.at)
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