Benefizlauf sammelt Spenden für Hilfsprojekte für Kinder in Not
Wien, 29.05.2026 (KAP) Rund 13.000 Schülerinnen und Schüler aus 73 Schulen haben sich bislang für den 19. "youngCaritas LaufWunder" in Wien und dem östlichen Niederösterreich angemeldet. Der Kinder- und Jugendbenefizlauf der Jugendplattform youngCaritas der Caritas der Erzdiözese Wien läuft noch bis Herbst 2026 und gilt als größte schulische Spendenlaufaktion in der Region. Der Wiener Caritasdirektor Klaus Schwertner betonte in einer Aussendung die Bedeutung der Initiative: "Tausende Kinder und Jugendliche zeigen, dass helfen auch viel Freude macht." Der Lauf mache sichtbar, "welche Kraft im Zusammenhalt und im gemeinsamen Handeln steckt". Den Start der Aktion machten am Freitag 436 Schülerinnen und Schüler der GTVS Krottenbachstraße und der VS Neustift am Walde in Wien.
Das Konzept des Laufes sieht vor, dass Kinder und Jugendliche mit jeder gelaufenen Runde Spenden für Hilfsprojekte sammeln. Unterstützt werden etwa Familien in sozialen Notlagen in Österreich sowie Projekte für Kinder im Ausland, unter anderem in der Demokratischen Republik Kongo. Im Vorjahr wurden auf diesem Weg laut Veranstaltern mehr als 210.500 Euro gesammelt.
Die gesammelten Spenden fließen laut Caritas zu 100 Prozent in Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche. Heuer werden u.a. Familien über die Caritas Sozialberatung sowie Kinder in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt. Schwertner: "Das LaufWunder wirkt weit über die Schule hinaus. Mit jedem Meter wird Hoffnung möglich und bringt Hilfe ein Stück näher zu jenen, die diese Hilfe dringend brauchen. In Wien, Österreich und darüber hinaus."
Jede Runde zählt
Für viele Kinder und Jugendliche sei das LaufWunder "eine der ersten Auseinandersetzungen mit sozialen Themen und sozialem Engagement", so die Veranstalter. Die Schulen organisieren die Läufe eigenständig an ihren Standorten, etwa auf Sportplätzen, in Parks oder rund um Schulgelände. Unterstützer spenden dabei pro gelaufener Runde. Noch bis Ende Oktober ist die Teilnahme möglich; interessierte Schulen können sich weiterhin für die kommenden Termine anmelden.