Leo XIV. grüßte am Ende der Generalaudienz am Petersplatz besonders die "Vereinigung der Österreicher in Rom" - Papst ermutigt Gläubige zu Teilnahme an Fronleichnamsprozessionen, um ihren Glauben öffentlich zu zeigen
Vatikanstadt, 03.06.2026 (KAP) Papst Leo XIV. hat die Katholiken aufgerufen, beim bevorstehenden Fronleichnamsfest ihren Glauben öffentlich zu zeigen. Die Prozessionen, bei denen in vielen Ländern die Monstranz mit der geweihten Hostie durch die Straßen getragen wird, seien ein Ausdruck der Volksfrömmigkeit gegenüber der Eucharistie, sagte er am Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. "In diesem Sinne möchte ich Sie ermutigen, diese schöne Form des öffentlichen Glaubensbekenntnisses zu bewahren", so der Papst.
Zu Fronleichnam, dem Hochfest des Leibes und Blutes Christi, erinnern Katholiken an das Sakrament der Eucharistie, in dem Gott laut kirchlicher Lehre in Brot und Wein unter ihnen ist. In Österreich wird das Fest am Donnerstag gefeiert, in vielen Ländern jedoch erst am Sonntag. Papst Leo XIV. wird bei seiner bevorstehenden Spanienreise (6.-12. Juni) am Sonntag in Madrid die Fronleichnamsprozession leiten, zu der Hunderttausende Menschen erwartet werden.
Gruß an "Vereinigung der Österreicher in Rom"
Wie üblich richtete der Papst nach seiner Generalaudienz-Katechese auf dem Petersplatz Grüße an die verschiedenen Sprachgruppen. Dabei wandte er sich eigens an die Priester und Ordensleute im Nahen Osten: "Ich begleite Ihren Dienst und die Erwartungen Ihrer Länder mit meinen Gebeten und meinem Segen."
Den deutschsprachigen Pilgern wünschte er "einen guten Aufenthalt in der Ewigen Stadt, der euch helfen möge, im Glauben zu wachsen". Eigens grüßte er die "Vereinigung der Österreicher in Rom", die ihr hundertjähriges Bestehen feiert. Danach sagte er lächelnd auf Deutsch "Willkommen", wofür er Beifall erhielt.
Die Präsidentin der Vereinigung der Österreicher in Rom, Margarete Bambas, sowie der Präsident des österreichischen Weltbundes, Werner Götz, hatten nach der Audienz die Gelegenheit, einige Worte mit Papst Leo zu wechseln. Begleitet wurden sie von Michael Max, dem Rektor der deutschsprachigen Kirche Santa Maria dell'Anima, wo die Vereinigung ihren Sitz hat.