Menschenrechtler Solalinde sieht Schuld an Eskalation und Vandalenakten bei Aktivisten
Mexiko-Stadt, 07.06.2026 (KAP/KNA) Angesichts von eskalierten Gewerkschaftsprotesten vor der Fußball-Weltmeisterschaft hat der Menschenrechtler und Priester Alejandro Solalinde in Mexiko zu Zurückhaltung aufgerufen. Die Gründe der Unmutsäußerungen von Bildungsmitarbeitern seien zwar legitim, aber der Zweck heilige nicht die Mittel, schrieb Solalinde im Online-Dienst X. Die Verantwortung für wiederkehrende "Erpressung von Geld" und Vandalismus liege bei der Leitung der Bildungs-Gewerkschaft CNTE, kommentierte der Träger des nationalen Menschenrechtspreises.
Solalinde, der als Unterstützer der Linksregierung von Präsidentin Claudia Sheinbaum gilt, forderte mit Blick auf die politischen Spannungen mit dem Nachbarland USA, die Bewegung der Bildungsarbeiter solle sich "mit Mexiko solidarisieren". Das Volk stehe hinter Präsidentin Sheinbaum.
Die Gewerkschaft CNTE droht, mit Protesten den Ablauf der Fußball-WM zu stören, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Sie verlangt unter anderem Lohnerhöhungen.