Sie sprechen selten vor Volksvertretern - doch dann bleiben ihre Auftritte oft in Erinnerung: Päpste werben in Parlamenten für Frieden, Menschenwürde und Verantwortung
Bonn/Madrid, 08.06.2026 (KAP/KNA) Als erster Papst sprach Leo XIV. am Montag vor den Kammern des spanischen Parlaments, den "Cortes". Reden vor Parlamenten gehören zu den seltenen und symbolträchtigsten Auftritten eines Kirchenoberhaupts. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) wirft einen Blick zurück auf die vergangenen 50 Jahre.
Papst Johannes Paul II. (1978-2005):
2. Oktober 1979: Ansprache vor der UNO-Vollversammlung in New York
20. Mai 1985: Rede vor der EG-Kommission in Brüssel
11. Oktober 1988: Ansprache vor Europarat und Europaparlament in Straßburg
5. Oktober 1995: Zweite Rede vor der UNO-Vollversammlung
11. Juni 1999: Ansprache vor dem polnischen Parlament in Warschau, dem Sejm
14. Nov. 2002: Rede vor Italiens Parlament in Rom
Papst Benedikt XVI. (2005-2013):
18. April 2008: Rede vor der UNO-Vollversammlung
17. September 2010: Ansprache vor dem Britischen Parlament in London
19. Juni 2011: Rede vor Regierung und Parlament in San Marino
22. September 2011: Rede vor dem Deutschen Bundestag in Berlin
Papst Franziskus (2013-2025):
24. November 2014: Ansprache vor Europarat und EU-Parlament in Straßburg
24. September 2015: Rede vor beiden Häusern des US-Kongresses
25. September 2015: Ansprache vor der UNO-Vollversammlung
25. September 2020: Video-Ansprache vor der UNO-Vollversammlung zu deren 75-jährigem Bestehen