Gelöbnisfeier in Innsbrucker Jesuitenkirche - Bischof Glettler besuchte ukrainische Kinder in Tiroler Sommercamp
Innsbruck, 13.06.2026 (KAP) Am Freitagabend wurde in der Jesuitenkirche in Innsbruck bereits zum 230. Mal das Herz-Jesu-Gelöbnis erneuert. Mit dabei waren Bischof Hermann Glettler, Landeshauptmann Anton Mattle und Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann. Das Gelöbis geht auf das Jahr 1796 zurück, als die Tiroler Landstände das Land dem "Heiligsten Herzen Jesu" weihten und in Kriegsgefahr das Versprechen gaben, künftig den Herz-Jesu-Freitag feierlich zu begehen, Jesus und seiner Botschaft treu zu bleiben und Herz zu zeigen, besonders für die, die es im Leben schwer haben. So ist das Gelöbnis auch der Auftakt für viele Aktionen und Veranstaltungen am Herz-Jesu-Wochenende. Seit 2016 steht der Freitag zudem im Zeichen des "Tages der Herzlichkeit".
Ein solches Zeichen der Herzlichkeit setzte Bischof Glettler u.a. damit, dass er an diesem Herz-Jesu-Freitag ein Sommercamp für ukrainische Kinder im Jungscharhaus Mutters besuchte. Das Camp bietet Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine eine Zeit der Erholung, Begegnung und Gemeinschaft.
Der Bischof überreichte den Kindern Freundschaftsbänder. Kleine, farbige Zeichen der Verbundenheit, die im Rahmen einer Schulaktion des Schulamts der Diözese Innsbruck entstanden sind. Schülerinnen und Schüler knüpfen dabei Freundschaftsbänder als Symbol der Verbundenheit mit Kindern und Jugendlichen in der Ukraine. Mehr als 7.000 Bänder wurden geknüpft, um symbolisch eine Brücke zwischen Innsbruck und Kiew zu schlagen.