Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Nachrichten
  • Dossier
  • Media
    • Fotos
    • Audios
    • Videos
  • Produkte
  • Redaktion
  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Login
Noch kein Kunde?
Hier finden Sie unsere Produkte

Passwort vergessen?
Hauptmenü anzeigen
Produkte
Produkte
Suche
Login
Inhalt:
In Brand geraten nach russischem Angriff am 15. Juni 2026
Krieg in der Ukraine
Bild Copyright: © x.com / Andriy Sadovy

Metropolit nach Höhlenkloster-Brand: "Verbrechen gegen Menschlichkeit"

15.06.2026 10:18
(zuletzt bearbeitet am 15.06.2026 um 10:50 Uhr)
Ukraine/Kirche/Krieg/Feuer/Orthodoxie
Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine, Metropolit Epifanij, verurteilt russischen Angriff auf Kiewer Höhlenkloster - Hauptkirche in Brand - Das im 11. Jahrhundert gegründete Kiewer Höhlenkloster gehört zum Unesco-Weltkulturerbe
Kiew, 15.06.2026 (KAP) Metropolit Epifanij, Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU), hat in einer scharfen Stellungnahme den russischen Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster verurteilt. Er sprach von einem "weiteren russische Verbrechen gegen die Menschlichkeit, gegen die Geschichte und gegen das Christentum". Das Dach einer der heiligsten Stätten der christlichen Welt - der Mariä-Entschlafens-Kathedrale - brennt", schrieb der Metropolit in den Sozialen Medien der OKU: "Wir bitten um das Gebet, damit dieses Heiligtum vor der Zerstörung bewahrt wird."

Im Zuge der massiven russischen Angriffe auf Kiew in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde auch das Kiewer Höhlenkloster getroffen. Auf dem Klostergelände brach ein Feuer aus, das laut ukrainischen Medienberichten durch einen direkten Treffer verursacht wurde. Nicht nur die Mariä-Entschlafens-Kathedrale, eine der Hauptkirchen des Klosters, wurde getroffen. Der Angriff richtete auch erhebliche Zerstörungen an Wohnhäusern und weiteren Gebäuden des Klosterkomplexes an. So geriet etwa auch ein Gebäude des Nationalen Kultur-, Kunst- und Museumskomplexes "Kunstarsenal" in Brand.

Wiege des ostslawischen Christentums und Wahrzeichen Kiews

Wie der Metropolit, so sprach auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von einem der bisher schwerwiegendsten "Verbrechen Russlands gegen die christliche Kultur". Das Höhlenkloster war bisher von Angriffen weitgehend verschont geblieben. Zumindest wurde es von Russland noch nicht in dem Ausmaß direkt beschossen wie diesmal. Das im Jahr 1051 gegründete Kiewer Höhlenkloster steht seit 1990 auf der Welterbe-Liste der Unesco. Es gilt als Wiege des ostslawischen orthodoxen Christentums und als Wahrzeichen der Stadt.

Die Russen hätten "gezielt das Herzstück eines der größten christlichen Heiligtümer" angegriffen, hieß es entsprechend etwa auf dem ukrainischen Infoportal "risu.ua". Weiters vermeldete das Portal, dass durch das beherzten Eingreifens der Geistlichen und Angestellten des Klosters sowie der Eisatzkräfte die wichtigsten liturgischen Geräte, Ikonen und sonstigen wertvollen Gegenstände aus der Kirche gerettet werden konnten.
zurück
Meldungen
Militärbischof: Warnung vor Rückzug aus globaler Verantwortung
Sicherheit
12.06.2026 14:28
Freistetter fordert im Kathpress-Interview stärkere Verteidigungsfähigkeit, kritisiert EZA-Kürzungen und warnt vor Schwächung internationaler Solidarität
Weltkirchenrat lud zum Gebet für Frieden in der Ukraine
12.06.2026 11:57
Globales Online-Gebet wurde gemeinsam vom Weltkirchenrat und dem Allukrainischen Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften organisiert
Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
10.06.2026 11:13
Neue ungarische Regierung soll laut Medienberichten bisherige Blockadehaltung aufgegeben haben
Papst segnet spanischen "Friedenskonvoi" für Ukraine
09.06.2026 13:11
Leo XIV. hat in seinem vollen Terminkalender in Barcelona Platz für eine besondere Geste geschaffen

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Katholische Presseagentur Kathpress
1010 Wien, Singerstraße 7/6/2
Tel: +43 / 1 / 512 52 83


© 1947-2026 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
nach oben springen