Kontinental-Vertreter der Bischofsverbände und Synoden-Koordinatoren sprechen über weiteren Umgang mit Synoden-Schlussdokument und begegnen Papst Leo XIV.
Vatikanstadt, 23.06.2026 (KAP) Im Vatikan wird ab diesem Dienstag weiter beraten, wie die Beschlüsse der katholischen Weltsynode umgesetzt werden können. Dazu treffen sich Vertreter der Bischofsverbände und der Synoden-Koordinatoren der einzelnen Kontinente zu einer dreitägigen Arbeitssitzung, wie das vatikanische Synodensekretariat mitteilte.
Die katholische Weltsynode, die Papst Franziskus (2013-2025) initiiert hatte, ist im Oktober 2024 mit einem Schlussdokument zu Ende gegangen, dessen Entscheidungen der Papst ohne Einschränkungen zur Umsetzung freigab. Bei den Beratungen im Vatikan soll es auch darum gehen, wer genau an den geplanten synodalen Vollversammlungen auf kontinentaler Ebene teilnehmen darf,.
Auch wird die abschließende zentrale Kirchenversammlung im Oktober 2028 mit Leo XIV. Thema sein. Der Papst selbst wird am Donnerstagnachmittag ins vatikanische Synodensekretariat kommen, um mit den Teilnehmenden zu sprechen, wie es hieß.
An den dreitägigen Beratungen nehmen unter anderen die Leiter der kontinentalen Gremien aus Lateinamerika, Afrika, Asien, Europa, Ozeanien, dem Nahen Osten und Nordamerika sowie die Koordinatoren der kontinentalen Synodenteams teil. Vertreter Europas ist der Erzbischof von Belgrad, Kardinal Ladislav Nemet. Grundlage der Gespräche sei auch das kürzlich veröffentlichte Dokument "Auf dem Weg zu den Versammlungen 2027-2028: Phasen, Kriterien und Instrumente der Vorbereitung".