Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Nachrichten
  • Dossier
  • Media
    • Fotos
    • Audios
    • Videos
  • Produkte
  • Redaktion
  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Login
Noch kein Kunde?
Hier finden Sie unsere Produkte

Passwort vergessen?
Hauptmenü anzeigen
Produkte
Produkte
Suche
Login
Inhalt:

Kirchliche Stimmen sehen US-Iran-Abkommen als Hoffnungssignal

23.06.2026 14:51
Pakistan/USA/Iran/Friedensverhandlung/Konflikte/Kirche/Diplomatie
Pakistanischer Erzbischof würdigt Vermittlerrolle seines Landes - US-Bischof fordert nun Fortschritte für den Libanon
Islamabad/Washington, 23.06.2026 (KAP) Das zwischen den USA und dem Iran geschlossene Memorandum zur Beilegung ihres Konflikts wird von kirchlichen Vertretern als wichtiger Schritt zur Deeskalation begrüßt. Der pakistanische Erzbischof Joseph Arshad bezeichnete die Vereinbarung laut der Nachrichtenagentur Fides (Montag) als "Lichtblick für den Frieden im Nahen Osten und in der Welt". Das Abkommen sei mehr als eine politische Lösung; es verkörpere die Fähigkeit zur Versöhnung und den Vorrang des Dialogs vor Konfrontation und Gewalt.

Arshad, katholischer Erzbischof von Islamabad-Rawalpindi und Vorsitzender der Nationalen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der Pakistanischen Bischofskonferenz, hob insbesondere die Vermittlerrolle Pakistans hervor. Das am 17. Juni unterzeichnete "Islamabad Memorandum of Understanding" zeige, dass Dialog, Diplomatie und gegenseitiges Verständnis Konflikte überwinden könnten. Pakistan habe dabei seine Fähigkeit bewiesen, als Brücke zwischen Staaten und als verantwortungsbewusster Akteur der internationalen Gemeinschaft zu wirken.

Nach Einschätzung des Erzbischofs eröffnet die Vereinbarung Perspektiven für weitere Verhandlungen über das iranische Atomprogramm, die schrittweise Lockerung von Sanktionen sowie die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus. Eine stabile und sichere Passage könne das Vertrauen der Märkte stärken, den Druck auf die Energiepreise senken und damit besonders ärmeren Ländern zugutekommen.

Zugleich mahnte Arshad, die eigentliche Bewährungsprobe liege nun in der Umsetzung. Das Abkommen dürfe nicht bloß auf dem Papier bestehen bleiben, sondern müsse zu dauerhaftem Frieden und größerer Stabilität führen. Frieden sei nicht allein eine politische Aufgabe, sondern auch eine geistliche Verantwortung, die Gerechtigkeit und Dialog voraussetze.

Zustimmung kam auch aus den USA. Bischof Elias Zaidan, Vorsitzender des Ausschusses für internationale Gerechtigkeit und Frieden der US-Bischofskonferenz, sprach am Montag von einem "äußerst wichtigen Schritt" zur Beendigung der Feindseligkeiten und zur Förderung eines dauerhaften Friedens in der Region. Er würdigte die Bereitschaft der politischen Verantwortlichen in Washington und Teheran, den Weg des Dialogs einzuschlagen.

Der aus dem Libanon stammende Bischof verband seine Unterstützung allerdings mit einem eindringlichen Appell, die Bemühungen nun auch auf den Libanon auszuweiten. Die anhaltenden Kämpfe und die humanitäre Krise dort gefährdeten jede nachhaltige Stabilisierung des Nahen Ostens. Nach seinen Angaben sind mehr als eine Million Menschen innerhalb des Landes vertrieben worden, darunter rund 400.000 Kinder. Ohne Fortschritte im Libanon bleibe ein umfassender Frieden in der Region schwer erreichbar.
zurück
Meldungen
Papst dankbar für Vereinbarung zu Iran-Krieg und in Sorge um Ukraine
17.06.2026 11:57
Leo XIV. bei Generalaudienz: Abkommen über Kriegsende ist "ermutigendes Ergebnis von Dialog und Verhandlungen" - Klage über anhaltende Angriffe im Ukrainekrieg
Papst begrüßt Friedensvereinbarung zwischen USA und Iran
17.06.2026 07:51
Leo XIV. zur bevorstehenden Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran: "Es ist immer besser, im Dialog zu sein und zu verhandeln und nicht wieder Krieg zu führen"

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Katholische Presseagentur Kathpress
1010 Wien, Singerstraße 7/6/2
Tel: +43 / 1 / 512 52 83


© 1947-2026 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
nach oben springen