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Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes
Bild Copyright: © Harald Oppitz/KNA

Deutsche Caritas-Chefin: Populisten missbrauchen Ohnmachtsgefühl

24.06.2026 15:13
Deutschland/Gesellschaft/Soziales/Kirche/Hilfsorganisation
Mehrtägiger Caritaskongress in Berlin zum gesellschaftlichen Miteinander in Zeiten von Populismus, KI, Klimakrise und Kriegen gestartet
Berlin, 24.06.2026 (KAP/KNA) Gegen wachsenden Populismus braucht es für die Präsidentin des Deutschen Caritasverbands mehr gesellschaftliche Teilhabe und Miteinander. Populisten setzten auf das Ohnmachtsgefühl der Vielen, sagte Eva Welskop-Deffaa laut Katholischer Nachrichten-Agentur (KNA) zum Auftakt eines Caritaskongresses am Mittwoch in Berlin.

"Da, wo ich glaube, selbst gar nichts ändern zu können am Lauf der Welt, wo ich mich entmündigt und ausgeschlossen fühle, da wächst in mir die Sehnsucht nach dem starken Autokraten, der an meiner Stelle all die Probleme mit einem Federstrich löst", erläuterte die Caritas-Chefin.

"Zusammen geht was"

Der alle drei Jahre stattfindende Caritaskongress in Berlin dauert bis Freitag und bringt rund 1.000 Vertreter der Caritas aus ganz Deutschland zusammen. Unter dem Motto "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen" finden Podien, Vorträge und Diskussionsrunden zum gesellschaftlichen Miteinander in Zeiten von Populismus, KI, Klimakrise und Kriegen statt.

Der Deutsche Caritasverband ist mit 770.000 Mitarbeitenden, rund 500.000 ehrenamtlich Engagierten und rund 25.000 Einrichtungen und Diensten der größte deutsche Wohlfahrtsverband.
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