Wien, 25.06.2026 (KAP) Zwei schwere Erdbeben mit den Stärken 7,2 und 7,5 haben am Mittwochabend (Ortszeit) Venezuela erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag 280 Kilometer westlich der Hauptstadt Caracas. Laut den Salesianer Don Boscos wurden auch mehrere Einrichtungen des Ordens beschädigt, besonders schwer die Schule und die Kirche von Sarria in Caracas. Das internationale Don-Bosco-Netzwerk sowie Don Bosco Mission Austria bereiten bereits gemeinsam erste Hilfsmaßnahmen vor. "Wir stehen in engem Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen um gemeinsam mit den Mitarbeitern gezielte Unterstützung zu leisten. Die Salesianer sind vor Ort und können dadurch rasch Soforthilfe leisten", erklärte dazu Br. Günter Mayer, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Austria.
Neben Sarria wurden auch Einrichtungen in Altamira, La Dolorida, Mariches sowie die Schule San José beschädigt. Landesweit berichten Medien über eingestürzte Gebäude, zahlreiche Verletzte sowie Vermisste. "Derzeit liegen uns keine Meldungen über verletzte oder getötete Salesianer vor. Die Kommunikationsverbindungen sind jedoch weiterhin eingeschränkt, viele Gebiete sind ohne Stromversorgung, und das Ausmaß der Schäden ist noch nicht vollständig absehbar", so Ronny Rodriguez, Koordinator der Salesianer Don Boscos in Caracas, in einer Aussendung am Donnerstag.
Don Bosco Mission Austria ist ein Teil der katholischen Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Österreich. Der Verein unterstützt Salesianer-Hilfsprojekte weltweit. Die Don Bosco Mission Austria hilft durch Projekte zur Bekämpfung von Armut und Not, insbesondere benachteiligter Jugendlicher und Straßenkinder mit Sozialprogrammen, Jugendzentren, Schulen und Berufsausbildungszentren.