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Katholisches Privatgymnasium Klosterneuburg: Schulneubau nun fix

26.06.2026 10:31
Österreich/Kirche/Bildung/Schule
Neues Schulgebäude mit 24 Klassen soll im künftigen Bildungscampus im Stadterweiterungsgebiet "Pionierviertel" gebaut werden - Eröffnung im Herbst 2030
Wien, 26.06.2026 (KAP) Das Bestehen und die weitere Entwicklung des katholischen Privatgymnasiums in Klosterneuburg ist gesichert. Das haben Bund, Land und Kirche nun gemeinsam beschlossen, wie die Erzdiözese Wien am Freitag mitteilte. Das Privatgymnasium der Schulstiftung der Erzdiözese Wien wurde 2019 am provisorischen Standort neben dem Essl Museum eröffnet. Derzeit wird es von rund 300 Schülerinnen und Schülern besucht. Erzdiözese, Bildungsministerium, Land Niederösterreich und das Stift Klosterneuburg als Grundeigentümer haben nun gemeinsam beschlossen, das Provisorium zu beenden und der Schule einen dauerhaften Standort zu geben. Für sie wird im künftigen Bildungscampus im Stadterweiterungsgebiet "Pionierviertel" ein neues Schulgebäude errichtet. Der Betrieb soll mit dem Schuljahr 2030/31 starten.

Zum aktuellen Schwerpunkt auf MINT-Fächer tritt künftig auch ein Sport-Schwerpunkt. Für die Errichtung des neuen, auf 24 Klassen ausgelegten Schulgebäudes wird ein Wettbewerb ausgeschrieben. Planung und Umsetzung sollen zügig voranschreiten, sodass im Herbst 2030 der Unterricht am neuen Standort beginnen kann. Im "Pionierviertel" in Klosterneuburg entstehen zudem ein Kindergarten, eine Volksschule, eine Sonderschule und eine Mittelschule.

Erzbischof Josef Grünwidl dankte in einer Aussendung allen Beteiligten: "Öffentliche Hand und Kirche investieren gemeinsam in die junge Generation und setzen so ein Zeichen für eine gelingende Zukunft." Bildung sei ein kirchlicher Grundauftrag. Sein Dank gelte allen, die sich seit Jahren für die Realisierung des Projektes einsetzen."

Für Bildungsminister Christoph Wiederkehr zeigt das Schulbauprojekt in Klosterneuburg sehr klar auf, "dass zeitgemäße Bildungsinfrastrukturprojekte übergreifend gedacht werden müssen". Und auch für die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist "das neue Gymnasium, das Bund, Land, Gemeinde und Kirche gemeinsam verwirklichen, ein starkes Zeichen für Verantwortung und Weitblick - und ein Gewinn für den Bildungsstandort Klosterneuburg und ganz Niederösterreich."

Der Klosterneuburger Bürgermeister Christoph Kaufmann zeigte sich erfreut, dass durch die künftige Zusammenarbeit "in Klosterneuburg ein moderner Bildungscampus entsteht, an dem junge Menschen unterrichtet, begleitet und bestens betreut werden und an dem eine besondere Lern- und Entwicklungsatmosphäre an einem zentralen Standort der Stadt möglich wird".
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