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Leo XIV. dankt für Peterspfennig

29.06.2026 15:12
Vatikan/Italien/Papst/Finanzen/Soziales/Buntes/Orden
Traditionell bittet der Vatikan zum Fest Peter und Paul um den Obolus
Vatikanstadt/Rom, 29.06.2026 (KAP) Leo XIV. hat allen Spendern der Papstkollekte "Peterspfennig" gedankt. Damit unterstützten sie seinen Dienst als Nachfolger des Petrus, sagte er am Montag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. "Lasst uns weiter gemeinsam im Glauben und in Gemeinschaft gehen", so der Papst am katholischen Hochfest der Apostel Petrus und Paulus.

Am Sonntag hatte die Kirche traditionell zur Spende für den sogenannten Peterspfennig aufgerufen. Mit den jährlich rund 50 Millionen Euro werden weltweit vor allem humanitäre und weitere Initiativen des Papstes finanziert.

Dutzende Blumenteppiche rund um den Vatikan

Zudem grüßte Leo XIV. die Freiwilligen der Initiative Pro Loco d'Italia für Dutzende Teppiche aus Blumen und gefärbtem Salz, die derzeit in der an den Petersplatz angrenzenden Via della Conciliazione zu sehen sind. Für die Aktion "Roma Infiorata" hatten viele der rund 600 Freiwilligen aus ganz Italien die Nacht zum Montag durchgearbeitet. Grundgedanke der farbigen Bilder ist der Papstaufruf für eine "entwaffnende und entwaffnete Liebe".

Viele der Bilder zeigen auch Motive aus dem Leben des heiligen Franziskus (1181/82-1226), dessen 800. Todestag in diesem Jahr begangen wird. Auch das traditionelle Feuerwerk an der Engelsburg zu Peter und Paul ist diesmal Franz von Assisi und dem berühmen "Sonnengesang" gewidmet, wie der Papst sagte.

Papstzeitung zugunsten Obdachloser

Ebenso dankte er beim Mittagsgebet am Festtag der Schutzpatrone Roms den Priestern und Ordensleuten in der Ewigen Stadt. "Denn durch ihre Anwesenheit und ihren täglichen Dienst erhalten sie das christliche Herz dieser Stadt lebendig."

Schließlich grüßte er Obdachlose, die an diesem Montag auf dem Petersplatz die Sonderausgabe "L'Osservatore di Strada" als Beilage zur päpstlichen Zeitung "Osservatore Romano" verteilten. "Vielen Dank und beste Wünsche an alle, die diese Zeitung unterstützen!", schloss der Papst.
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