Jubiläumsmesse am 12. Juli - Historische Gedenkmünze von 1901 neu aufgelegt
Wien, 06.07.2026 (KAP) Die höchstgelegene Kirche der Erzdiözese Wien bzw. Niederösterreichs auf 1.796 Metern Seehöhe auf dem Schneeberg wird 125 Jahre alt: die Kaiserin-Elisabeth-Gedächtniskirche, auch Elisabethkircherl genannt. Zum Jubiläum feiert die Pfarrgemeinde Puchberg/Schneeberg am 12. Juli um 11 Uhr eine Jubiläumsmesse mit Pfarrer Wolfgang Berger. Zum 125. Geburtstag wird zudem eine historische Gedenkmünze neu aufgelegt, die ursprünglich 1901 zur Weihe der Kirche geprägt worden war.
Geplant und gebaut wurde die Jugendstilkirche in den Jahren 1899 bis 1901 vom Architekten Rudolf Goebl, einem Schüler Otto Wagners. Im Zeichen des Gedenkens an die 1898 ermordete Kaiserin Elisabeth ("Sissi") wurde die höchste Kirche Niederösterreichs der Heiligen Elisabeth von Thüringen geweiht.
Der damalige Puchberger Pfarrer Anton Falk notierte anlässlich der Weihe in der Pfarrchronik: "Am Sonntag, den 5. September 1901, bekam das Kirchlein durch Weihbischof Gottfried Marschall aus Wien seine Weihe. Ein reiches Festprogramm mit vielen illustren Gästen aus Adel und Amtsträgern im öffentlichen Leben füllte diesen Tag". 1902 stattete auch Kaiser Franz Joseph dem Kirchlein, das sich in unmittelbarer Nähe der Bergstation der Zahnradbahn befindet, einen Besuch ab.
Die Kirche in knapp 1.800 Metern Seehöhe ist extremen Wetterbedingungen ausgesetzt. Seit dem Vorjahr wird der Außenbereich rund um die Kirche saniert.
Wiederauflage historischer Gedenkmünze
Ein besonderes Highlight zum Jubiläum ist die Wiederauflage einer historischen Gedenkmünze zur Kaiserin-Elisabeth-Gedächtniskirche. Die Münze wird als Medaille, Schlüsselanhänger oder auch Magnet aufgelegt. Bei den Medaillen wird es lediglich eine Auflage von 500 Stück geben. Ein Euro pro gekaufter Münze fließt in die Erhaltung der Elisabethkirche. Erhältlich sind die Münzen bei der Trafik am Bahnhof, der Schneebergbahn oder auch beim Schneeberghof.