Wien: "Pro Oriente" brachte junge Nahost-Christen aus Europa zusammen
07.07.202611:25
Österreich/Kirche/Ökumene/Jugend/Pro.Oriente
Workshop diente der Entwicklung neuer Perspektiven für innerkirchliches und gesellschaftliches Engagement der jungen Generation
Wien, 07.07.2026 (KAP) Elf junge Akademikerinnen und Akademiker, die Nahost-Kirchen angehören, aber inzwischen in Europa zu Hause sind, haben am vergangenen Wochenende in Wien an einem Workshop der Stiftung "Pro Oriente" teilgenommen, wie die Stiftung mitteilte. Die jungen Leute sind in ihren eigenen Kirchen, in der ökumenischen Arbeit oder in der Gesellschaft aktiv und engagieren sich für den ökumenischen Dialog. Das Treffen habe ihnen eine Plattform geboten, um sich über ihre Identitäten und das Leben in Europa, die Verbindung zu den Heimatländern und Kirchen sowie die Öffnung zu neuen gesellschaftlichen und ökumenischen Kontexten auszutauschen sowie neue Perspektiven für innerkirchliches und gesellschaftliches Engagement zu entwickeln, hieß es.
Inhaltlich begleitet wurden die Teilnehmenden von der libanesischen maronitischen Theologin Prof. Souraya Bechealany, dem ebenfalls aus dem Libanon stammenden maronitischen Theologen Fr. Rouphael Zgheib sowie "Pro Oriente" Programmdirektorin Viola Raheb. Die Bereitstellung von ökumenischen Räumen und die Begleitung der jungen Leute seien Dienste sowohl an den einzelnen Personen als auch an den Kirchen des Nahen Ostens und Europas, bilanzierte Raheb. Die jungen Leute seien Bindeglieder zwischen ihren Heimatländern und ihren neuen Lebenswelten. "Sie zeigen uns, wie viele begabte Menschen und welche professionellen Ressourcen wir in unseren Kirchen haben, die wir einbeziehen können auf dem Weg zu mehr Einheit in der Zukunft", so Raheb wörtlich.