55-jähriger Freiburger Weihbischof Christian Würtz wird neuer Diözesanbischof von Eichstätt
Vatikanstadt/Eichstätt, 07.07.2026 (KAP) Der Freiburger Weihbischof Christian Würtz wird neuer Bischof von Eichstätt. Die Ernennung durch Papst Leo XIV. teilte der Vatikan am Dienstag mit. Der 55-jährige ehemalige Dompfarrer am Freiburger Münster folgt auf Gregor Maria Hanke (72), der die mit rund 330.000 Katholiken kleinste Diözese Bayerns über 18 Jahre lang leitete und vor gut einem Jahr vorzeitig als Diözesanbischof zurücktrat. Als Grund für seinen vorzeitigen Abschied nannte Hanke damals unter anderem eine "innere Ermüdung". Während seiner letzten Amtsjahre musste Hanke einen komplexen Finanzskandal in seiner Diözese behandeln.
Mit Christian Würtz bekommt Eichstätt nun den jüngsten katholischen Diözesanbischof Deutschlands. Nach seiner Ernennung zum Weihbischof für die Erzdiözese Freiburg im Jahr 2019 war Würtz mit damals 48 Jahren eine Zeit lang überhaupt der jüngste Bischof Deutschlands gewesen.
Der gebürtige Karlsruher empfing 2006 die Priesterweihe. 2018 wurde Würtz in Freiburg Stadtdekan und kurz darauf Dompfarrer am Münster. 2019 ernannte Papst Franziskus (2013-2025) ihn zum Weihbischof in der Erzdiözese Freiburg. Im selben Jahr wurde Würtz Regens. Damit war er seither für die Priesterausbildung der Erzdiözese zuständig. Zudem wirkt er als Bischofsvikar für Hochschulen.