Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Nachrichten
  • Dossier
  • Media
    • Fotos
    • Audios
    • Videos
  • Produkte
  • Redaktion
  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Login
Noch kein Kunde?
Hier finden Sie unsere Produkte

Passwort vergessen?
Hauptmenü anzeigen
Produkte
Produkte
Suche
Login
Inhalt:
Mission
Bild Copyright: © Missio/Amomonpon

Erzbischof Grünwidl mit viel Lob für Päpstliche Missionswerke

10.07.2026 10:34
Österreich/Kirche/Missio/Grünwidl
Besuch des Erzbischofs in der Missio-Österreich-Zentrale in Wien - Grünwidl über sein Missionsverständnis: "Beste Form der Glaubensverkündigung ist die gelebte Liebe"
Wien, 10.07.2026 (KAP) Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat am Donnerstag die Zentrale der Päpstlichen Missionswerke (Missio) in Wien besucht. Pater Karl Wallner, scheidender Nationaldirektor von Missio Österreich, feierte mit dem Erzbischof eine Messe in der Missio-Kapelle, die im Livestream übertragen wurde, und führte Grünwidl durch die verschiedensten Bereiche von Missio. Grünwidl zeigte ich laut einem Bericht der Erzdiözese Wien sehr beeindruckt über die vielfältige Arbeit von Missio.

In seiner Predigt sagte Erzbischof Grünwidl: "Hier passiert das, was Jesus seinen Aposteln aufgetragen hat: 'Geht und verkündet'." Und weiter: "Ich habe den Verdacht, dass die Kirche eine sitzende Kirche geworden ist." Es sei aber lebensnotwendig nicht sitzen oder stehen zu bleiben, sondern zu den Menschen zu gehen. Dabei dürfe man auch nicht zu viele belastende Dinge mitzuschleppen. "Wir müssen Dinge loslassen. Das wird uns guttun." Ebenso gelte es, Neues auszuprobieren, wenn Bisheriges nicht mehr funktioniere.

Schließlich erinnerte Grünwidl auch an die 120 Märtyrer Chinas, dessen Gedenktag am 9. Juli begangen wird. "Sie sollen uns Fürsprecher im Himmel sein, dass wir glaubhafte Zeugen für Jesus und missionarische Menschen sind."

Mission ist "gelebte Liebe"

In einem Beitrag über den Besuch bei den Päpstlichen Missionswerken auf seinem Instagram-Kanal ging Grünwidl auf sein Verständnis von Mission ein: "Mission" sei "ein großes Wort", dabei bedeute es einfach, "als Christ zu leben und sich nicht zu verstecken und zum eigenen Glauben zu stehen. Die beste Form der Glaubensverkündigung ist die gelebte Liebe". Christen sollten sich dadurch auszeichnen, besonders aufmerksam, achtsam und hilfsbereit zu sein. Es sei die "beste Mission", so zu leben, "dass andere uns fragen, warum verhältst du dich so, und dann können wir von Christus erzählen", so der Wiener Erzbischof.

Am Ende der Messe bedankte sich Erzbischof Grünwidl bei Nationaldirektor Pater Karl Wallner: "Was du aufgebaut hast, ist beispielgebend. Ein großes Danke dir und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern." Wallner stand seit 2016 an der Spitze der Päpstlichen Missionswerke in Österreich. Mit 1. September folgt ihm der Tiroler Priester Johannes Laichner nach.

"Missio": Globale Hilfs-Initiative

Die in mehr als 140 Ländern bestehenden Päpstlichen Missionswerke sind ein Zusammenschluss von vier großen Missionsinitiativen: dem "Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung" (gegründet 1822 in Lyon von Pauline Jaricot), dem Päpstlichen Missionswerk des Apostels Petrus (gegründet 1889 in Caen von Jeanne Bigard), der Päpstlichen Missionsvereinigung (gegründet 1916 von P. Paolo Manna) sowie dem Päpstlichen Kindermissionswerk (gegründet 1843 in Paris von Bischof Charles de Forbin-Janson).

Die Päpstlichen Missionswerke bestehen in Österreich seit 1922. Die Nationaldirektion hat ihren Sitz in Wien und eine Vertretung in jeder der neun Diözesen, wo der jeweilige Diözesandirektor vom dortigen Bischof ernannt wird.

Die jährliche "missio"-Sammlung zum Sonntag der Weltmission (jeweils im Oktober) gilt als größte Solidaritätsaktion der Welt. Sie dient dazu, den 1.100 ärmsten katholischen Diözesen in aller Welt finanzielle Ressourcen zur Verfügung zu stellen, damit diese ihre vielfältigen pastoralen und sozialen Aufgaben wahrnehmen können.

Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich unterstützen jährlich über 740 pastorale, medizinische, soziale und Bildungsprojekte in den ärmsten Regionen der Welt und fördern die weltweite Solidarität innerhalb der katholischen Weltkirche.

(Infos: www.missio.at)
zurück

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Katholische Presseagentur Kathpress
1010 Wien, Singerstraße 7/6/2
Tel: +43 / 1 / 512 52 83


© 1947-2026 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
nach oben springen