Caritas der Erzdiözese Wien und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien prämieren sozial engagierten Journalismus in Kategorien Text, Audio und Video - Einreichungen ab sofort möglich
Wien, 18.07.2026 (KAP) Der "Prälat-Leopold-Ungar-Journalist*innenpreis" zeichnet heuer zum 22. Mal Medienschaffende für herausragende journalistische Arbeiten aus. Prämiert werden herausragende journalistische Arbeiten, die sich mit Themen wie Armut, Pflege, Flucht, Integration, Krankheit oder Diskriminierung auseinandersetzen und "Toleranz sowie Verständnis im Umgang mit Menschen an den Rändern der Gesellschaft fördern", hieß es in einer Aussendung. Der nach dem früheren Caritas-Präsidenten Leopold Ungar (1912-1992) benannte Preis wird 2026 in den Kategorien Text, Audio und Video vergeben..
In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen zunehmen und komplexe Krisen auf Schlagzeilen reduziert werden würden, "braucht es Journalismus, der genau hinsieht, einordnet und Zusammenhänge verständlich macht", betonte Caritasdirektor Klaus Schwertner. Armut, Flucht, Pflege, soziale Ungleichheit oder die Folgen der Klimakrise seien "keine Randthemen", sondern prägten das Leben vieler Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Mit dem Ungar-Preis werde Journalismus ausgezeichnet, "der diese Verantwortung mit besonderer Sorgfalt, Empathie und journalistischer Exzellenz wahrnimmt", so Schwertner. Ähnlich Michael Höllerer, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, der die Rolle und gesellschaftliche Verantwortung von ausgezeichneten Journalistinnen und Journalisten aufgriff. "Mit ihrer Arbeit schaffen sie Aufmerksamkeit für wichtige gesellschaftliche Themen und leisten damit einen wertvollen Beitrag für eine offene und solidarische Gesellschaft."
Für den "Prälat-Leopold-Ungar-Journalist*innenpreis" eingereicht werden können journalistische Arbeiten, die zwischen 1. September 2024 und 31. August 2026 in Österreich veröffentlicht wurden. Die Einreichfrist endet am 31. August 2026. Die Preisverleihung findet am 5. November in Wien statt.
Die eingereichten Beiträge werden von einer Jury, bestehend aus Irene Brickner (DerStandard), Ingrid Brodnig (Autorin und Kolumnistin), Matthias Däuble (Ö1), Florian Klenk (Falter), Cornelia Krebs (ORF), Edith Meinhart (Dunkelkammer), Andrea Puschl (vormals ORF), Susanne Scholl (Autorin und freie Journalistin), Anna Wallner (Die Presse) und Sahel Zarinfard (DOSSIER), diskutiert und bewertet. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben