Spenden kommen unter anderem Bildungsprojekten in Kenia und Nepal zugute - Spendenmöglichkeit läuft weiter
Wien, 20.07.2026 (KAP) Die Christophorus-Aktion der Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) legt ihren heurigen Schwerpunkt u.a. auf Bildungsprojekte in Kenia und Nepal, wo Schulbusse finanziert werden sollen. "Wo Menschen zusammenstehen und Solidarität zeigen, wachsen die Chancen für alle", erklärte MIVA-Geschäftsführerin Christine Parzer in einer Aussendung am Montag und dankte den Spenderinnen und Spendern sowie den österreichischen Pfarrgemeinden für ihre Unterstützung. Neben Fahrzeugsegnungen wurde am vergangenen Christophorus-Sonntag (19. Juli) österreichweit traditionell um einen "Zehntelcent pro unfallfreiem Kilometer" - umgerechnet einen Euro pro tausend zurückgelegten Kilometern - als Dank für unfallfreies Unterwegssein gebeten.
In Stadl-Paura, dem Sitz des katholischen Hilfswerks, wurde der Christophorus-Sonntag mit einem Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche gefeiert. Bei der anschließenden Fahrzeugsegnung wurde auch ein MIVA-Ambulanzfahrzeug gesegnet, das künftig in Tansania eingesetzt werden soll.
Welche Bedeutung Fahrzeuge für die Arbeit in entlegenen Regionen haben, schilderte Pater Sabin Museng Kapend aus der Diözese Kolwezi in der Demokratischen Republik Kongo. Ohne eigene Mobilität wäre seine pastorale und soziale Arbeit in dem weitläufigen Gebiet nicht möglich, sagte der Geistliche. Ein MIVA-Fahrzeug ermögliche unter anderem Besuche von Gemeinden, die Unterstützung von Schulen, den Transport von Kranken und Schwangeren sowie die Verteilung dringend benötigter Lebensmittel.
"Mobilität ist teilbar", so Parzer, die auf die Fortsetzung der Sammlung hinwies. "Auch wenn die diesjährige MIVA-Christophorus-Aktion mit Ende Juli offiziell ihren Höhepunkt findet, ist das Spendenkonto unter IBAN AT07 2032 0321 0060 0000 weiterhin geöffnet." Auch Online-Spenden sind möglich. (Info zu den Projekten der diesjährigen MIVA-Christophorus-Aktion 2026 unter www.miva.at/christophorusaktion2026)
Die MIVA unterstützt als Hilfswerk der katholischen Kirche jährlich Projekte in mehr als 50 Ländern. Im vergangenen Jahr wurden nach eigenen Angaben 252 Projekte mit 2.694 Mobilitätseinheiten im Wert von rund 4,9 Millionen Euro gefördert. Dazu zählen unter anderem Ambulanzfahrzeuge, Geländewagen, Fahrräder, Schulbusse, Traktoren und Mobilitätshilfen.
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