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Jugend Eine Welt-Hilfsprojekt Tigray/Äthiopien
Entwicklungshilfe
Bild Copyright: © Jugend Eine Welt

"Jugend Eine Welt" ermöglichte im Vorjahr 105 Hilfsprojekte

27.07.2026 13:14
Österreich/Kirche/Entwicklungshilfe/Hilfsorganisation/Politik/Soziales/Krieg/Hunger/Armut/Bildung
Jahresbericht 2025 der Entwicklungsorganisation präsentiert - 9,3 Millionen Euro Spendeneinnahmen finanzierten Schul- und Berufsausbildungsprojekte, Straßenkinderzentren und humanitäre Hilfe
Wien, 27.07.2026 (KAP) Eine positive Bilanz "trotz Förderkürzungen" hat die Hilfsorganisation "Jugend Eine Welt" in ihrem am Montag vorgelegten Jahresbericht für 2025 gezogen: 105 Projekte in 42 Ländern auf 4 Kontinenten konnten im vergangenen Jahr umgesetzt werden. Im Jahr 2025 verzeichnete die Organisation Spendeneinnahmen in Höhe von knapp 9,3 Millionen Euro, was einer Steigerung von 3,29 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Trotz Förderkürzungen, einer anhaltenden Zahl an Krisenherden, Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und politischen Spannungen blickt Geschäftsführer Reinhard Heiserer zuversichtlich in die Zukunft. Mitarbeitende und Freiwillige würden sich weiterhin im Geiste des Jugendapostels und Sozialpioniers Don Bosco dafür einsetzen, "dass das gute Leben für alle eines Tages Realität wird."

Heiserer verwies darauf, dass die aktuelle Zeit von Konflikten und Krisen geprägt sei, die insbesondere Menschen in Entwicklungs- und Armutsländern treffen würden. "Kinderarbeit, ausbeuterische Arbeit, Um- und Lebensweltzerstörung, Naturkatastrophen und Kriege sowie Migration und Wirtschaftskrisen bilden nicht nur die täglichen Headlines in den Nachrichten, sondern beeinflussen vor allem konkret das Leben der betroffenen Menschen vor Ort und bieten insbesondere Kindern und Jugendlichen oft triste Zukunftsaussichten."

Die geförderten Projekte von "Jugend Eine Welt" waren 2025 in Afrika, Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten sowie Osteuropa angesiedelt. Das Spektrum reichte von Schul- und Berufsausbildungsprojekten über Straßenkinderzentren und humanitäre Hilfe in Krisensituationen bis hin zur medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen.

Dazu zählten die Nothilfe für Erdbebenopfer in Myanmar, die Versorgung notleidender Menschen mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln in der äthiopischen Bürgerkriegsregion Tigray, der Ausbau einer Krankenstation im abgelegenen Dorf Kulmasa in der Savannah-Region Ghanas, die Errichtung eines Straßenkinderschutzzentrums in Lagos/Nigeria sowie die Förderung von Kleinbäuerinnen im Hochland Ecuadors.

Freiwilliges Engagement für die "Eine Welt"

Auch im Bereich des freiwilligen Engagements konnte "Jugend Eine Welt" im vergangenen Jahr Akzente setzen. Zehn Senior Experts brachten ihr Wissen und ihre berufliche Erfahrung in von der Organisation unterstützte Projekte im Globalen Süden ein. Insgesamt leisteten die Freiwilligen 3.330 Arbeitsstunden an den jeweiligen Projektstandorten. Darüber hinaus wurden 56 Veranstaltungen in den Bereichen entwicklungspolitische Bildung und Freiwilligenengagement durchgeführt.

Die Hilfsorganisation bleibe ihrem Slogan "Bildung überwindet Armut" treu: Sie werde weiterhin spezielle Förderungen für Kinder und Jugendliche im Sozial- und Bildungsbereich leisten und "dafür kämpfen, dass Österreich und Europa ihre Mitverantwortung für unsere gemeinsame EINE Welt proaktiv wahrnehmen".

(Jugend Eine Welt-Spendenkonto: AT66 3600 0000 0002 4000; Onlinespenden unter www.jugendeinewelt.at/spenden)
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