Vatikanstadt, 28.07.2026 (KAP) Papst Leo XIV. ist nach gut drei Wochen Auszeit zurück am Schreibtisch. Am Montagabend verließ er seinen Urlaubsort Castel Gandolfo südöstlich von Rom Richtung Vatikan. Der 70-Jährige hatte sich seit 5. Juli in der Sommerresidenz am Albaner See aufgehalten, wo Päpste seit 400 Jahren Urlaub machen. Dort wolle er beten, lesen, sich erholen und "etwas Sport treiben", hatte er am Anfang seines Aufenthalts gesagt.
Seit seiner Wahl am 8. Mai 2025 verbringt der erste in den USA geborene Papst regelmäßig Freizeit in dem Bergstädtchen am Albaner See. In den päpstlichen Gärten steht dem geübten Tennisspieler und Reiter auch ein Schwimmbad zur Verfügung, das bereits Johannes Paul II. anlegen ließ.
Sport, Gebet und Ausflüge
Während seiner sommerlichen Auszeit unternahm Leo XIV. mehrere Ausflüge an Wallfahrtsorte und Klöster in der Umgebung. Die wöchentlichen Generalaudienzen fielen aus, das sonntägliche Mittagsgebet hielt er vor der päpstlichen Residenz im Ortskern, wo er diesmal logierte. Bisher hatte der Papst bei seinen Aufenthalten im vergangenen Sommer und an seinen freien Dienstagen in der Villa Barberini am Ortsrand gewohnt.
Papst Franziskus (2013-2025) hatte Castel Gandolfo nur zweimal besucht und die Residenz zum Museum gemacht. Auch die päpstlichen Gärten machte er für die Öffentlichkeit zugänglich und richtete dort das Öko- und Sozialprojekt "Laudato si'" ein. Leo XIV. setzt diese Initiative fort.