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Carinthischer Sommer künstlerischer und wirtschaftlicher Erfolg

01.08.2026 16:43
Österreich/Kultur/Carinthischer.Sommer
Festival meldet 19.200 Besucherinnen und Besucher sowie eine Auslastung von 96 Prozent - Intendantin Kayali sieht Vertrauen des Publikums gewachsen
Klagenfurt, 01.08.2026 (KAP) 19.200 Besucherinnen und Besucher, das sind 25 Prozent mehr als im Jahr davor und 96 Prozent Gesamtauslastung: Der Carinthische Sommer 2026 hat für seine dritte Ausgabe unter der Intendanz von Nadja Kayali eine positive künstlerische und wirtschaftliche Bilanz gezogen. Seit dem Auftakt des Festivals unter dem Motto "fern & nah" am 2. Juli hätten rund 19.200 Besucherinnen und Besucher die Veranstaltungen in Villach, Ossiach, Steindorf, Klagenfurt und Finkenstein besucht, informierten die Veranstalter. Den Abschluss am Sonntag bildet ein "Krönendes Finale" im Congress Center Villach: Es musizieren Pianist Lukas Sternath und die Camerata Salzburg unter Dirigent Antonello Manacorda.

Eröffnet worden war das größte Kulturfestival Kärntens mit einem Konzert im Klagenfurter Dom: Unter dem Titel "Maria Orientalis" wurden Kirchenlieder aus Ost und West präsentiert, ergänzt durch Impulse von Dompfarrer Peter Allmaier. Kirchen zählten auch danach zu den wichtigsten Veranstaltungsorten, darunter die Stadtpfarrkirche Villach-St. Jakob, die Stiftskirche Ossiach sowie die Evangelische Kirche im Stadtpark Villach.

Insgesamt standen 52 Veranstaltungen auf dem Programm. Unter Einbeziehung der zahlreichen Einzeltermine im Rahmen des Stadtfestes "Villach klingt" sowie der Projekte "Klang.Raum.Museum." und "Lieblingsstück" umfasste das Angebot laut Veranstaltern rund 120 Einzelveranstaltungen.

Große kulturelle Bandbreite

Programmatisch setzte der Carinthische Sommer erneut auf Verbindungen zwischen unterschiedlichen musikalischen und literarischen Welten sowie zwischen Bekanntem und Neuem. Das Programm umfasste zehn Uraufführungen, darunter sechs Werke von Komponistinnen, sowie drei österreichische Erstaufführungen. Hinzu kamen drei neue Textfassungen, acht Auftragswerke für die Morgenkonzerte zum Thema "Miteinander" und ein größerer literarischer Auftrag. Die musikalische Bandbreite reichte von der Wiener Klassik über zeitgenössische Musik und Uraufführungen bis zu Musik aus dem Nahen und Fernen Osten. Intendantin Kayali rückte bewusst Künstlerinnen und Frauen in den Mittelpunkt des Festivals, hieß es.

Kayali führte den großen Zuspruch auf die Offenheit des Publikums zurück. Die Besucherinnen und Besucher seien neugierig und ließen sich auch auf ihnen unbekannte Programme ein. "Heuer kamen auch Menschen zu uns, die im ersten Jahr nicht gekommen wären", sagte Kayali. Sie nehme ein großes Vertrauen des Publikums wahr. Es habe sich herumgesprochen, dass beim Carinthischen Sommer "Außergewöhnliches" zu sehen und zu hören sei und alle willkommen seien.

Auch die Begegnung zwischen Kunstschaffenden und Publikum habe zur besonderen Festivalatmosphäre beigetragen. Ihr Wunsch nach einem inspirierenden Austausch sei in der dritten Saison "auf besondere Weise Wirklichkeit geworden", so Kayali.

Der Carinthische Sommer 2027 wird von 3. Juli bis 8. August stattfinden. Als Motto ist "rundherum und weiter" angekündigt - eine Einladung zur Erweiterung der Perspektiven sowie zur Erkundung der Nachbarländer Kärntens. Das detaillierte Programm wird im Dezember 2026 bekannt gegeben.
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