Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
01.08.202611:59
Italien/Kirche/Erdbeben/Neapel
Sorge nach Erdstößen in der Nacht von Freitag auf Samstag vor allem in der Hafenstadt Pozzuoli, die Verletzte und Schäden u.a. an Kirchen zur Folge hatten
Rom, 01.08.2026 (KAP) In Italien wächst die Furcht vor neuen und schwereren Erdbeben in der Umgebung des Vesuvs und der Großstadt Neapel. In der Nacht von Freitag auf Samstag verursachten mehrere starke Erdstöße vor allem in der Hafenstadt Pozzuoli bei Neapel erhebliche Schäden an Gebäuden, darunter auch Kirchen; mehr als 20 Menschen wurden verletzt.
Der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Zuppi, sicherte seinem Bischofskollegen Carlo Villano, der die Diözese Pozzuoli und Ischia leitet, das Gebet der Bischöfe und der italienischen Kirche für die betroffenen Menschen zu. Sie erlebten jetzt "eine Zeit der Angst und der Sorge". Man erbitte von Gott Zuversicht, Kraft und Hoffnung.
Die Tageszeitung "Corriere della Sera" zitierte zu den Erdstößen am Samstag die Direktorin des Vesuv-Überwachungszentrums, Lucia Pappalardo, mit den Worten: "Wir können mit weiteren Ereignissen dieser Art rechnen." Das Erdbeben vom Freitagabend war mit einer Stärke von 4,7 das heftigste in den vergangenen 40 Jahren und bereits das elfte mit einer Stärke von mehr als 4,0.