Israelisches Ministerium droht mit Schließung heiliger Stätten
12.08.202612:50
Israel/Regierung/Finanzen/Religion
Streit um höchstgerichtlich angeordneten Haushaltsstopp
Jerusalem, 12.08.2026 (KAP/KNA) Im Streit um eingefrorene Mittel hat das israelische Ministerium für religiöse Dienste mit der Schließung aller heiligen Stätten landesweit gedroht. Alle Aktivitäten sollen zum Ende des Monats eingestellt werden, wenn bis dahin keine Lösung gefunden werde, heißt es laut der Nachrichtenagentur KNA in einem Brief des Ministeriums vom Dienstag.
Darin verweist der Generaldirektor des Ministeriums auf einen höchstgerichtlich angeordneten Haushaltsstopp von Anfang August. Durch diesen seien entscheidende Mittel für den Betrieb der heiligen Stätten blockiert worden.
Am 11. September beginnen mit dem jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschanah die hohen jüdischen Feiertage. Bereits in den Wochen vor Rosch Haschanah finden die traditionellen Vergebungsgebete (Slichot) statt. Sie enden am Vorabend des Versöhnungstages Yom Kippur, der in diesem Jahr auf den 21. September fällt.