Leo XIV. pocht auf "Zwei-Staaten-Lösung für gerechten und dauerhaften Frieden"
Castel Gandolfo, 16.08.2026 (KAP) Papst Leo XIV. fordert ein Ende der "wiederholten Gewalttaten" gegen die palästinensische Zivilbevölkerung im Westjordanland. Diese müssten aufhören, appellierte er nach seinem Mittagsgebet am Sonntag in Castel Gandolfo. "Ich fordere die internationale Gemeinschaft dringend auf, dafür zu sorgen, dass die Zwei-Staaten-Lösung für einen gerechten und dauerhaften Frieden vorankommt", sagte das Kirchenoberhaupt.
Mittelmeerspiele sollen Frieden fördern
In seinen Grüßen nach dem Angelusgebet ging der Papst auch auf die bevorstehenden Mittelmeerspiele im süditalienischen Tarent ein. "Ich wünsche mir, dass dieses Sportereignis ein Vorbote des Friedens und der Geschwisterlichkeit zwischen den Völkern dieser Region und der ganzen Welt sein möge", sagte das Kirchenoberhaupt am Sonntag in Castel Gandolfo.
An den Spielen vom 21. August bis zum 3. September nehmen rund 4.000 Athletinnen und Athleten aus 26 Nationen teil. "Taranto 2026" ist die 20. Ausgabe der Mittelmeerspiele. Austragungsorte sind die süditalienische Hafenstadt Tarent (Taranto) sowie weitere Städte und Gemeinden in der Region Apulien.