Kirchenoberhaupt tief betroffen von Verwüstungen auf der Insel Flores - Indonesischer Erzbischof Kleden über Erdstöße: "Es war furchtbar"
Vatikanstadt/Jakarta, 17.08.2026 (KAP) Papst Leo XIV. hat den Betroffenen des schweren Erdbebens in Indonesien seine Anteilnahme ausgesprochen. Das Kirchenoberhaupt sei tief betroffen von den Verwüstungen durch das Beben, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Beileidsschreiben an den Erzbischof von Ende auf der Insel Flores, Paulus Budi Kleden. Der Papst versichere den Opfern der Katastrophe, insbesondere den vielen Verletzten und Vertriebenen, seine Nähe und bete für die Verstorbenen.
Am Samstagmorgen hatte ein Erdbeben der Stärke 7,7 die Insel Flores erschüttert. Nach Behördenangaben kamen mehr als 50 Menschen ums Leben, Hunderte weitere wurden in Notunterkünften untergebracht. Am Samstagabend folgte ein weiteres Beben der Stärke 6,9 auf der Insel Sumatra.
Erzbischof: "Es war furchtbar"
Örtliche Kirchenvertreter mobilisierten am Wochenende Hilfskräfte und erfassten mithilfe des Netzes von Pfarrgemeinden die Schäden. "Es war furchtbar", sagte Erzbischof Kleden dem Online-Nachrichtenportal "Crux Now". Er habe schon oft Erdbeben erlebt, aber die Stärke und Dauer des aktuellen Bebens seien beispiellos gewesen, so der Erzbischof von Ende.
Als Vorsichtsmaßnahme verfügte Erzbischof Kleden, die Sonntagsmessen und Eucharistiefeiern in den kommenden Tagen im Freien abzuhalten. Die Gläubigen sollten der Katastrophe mit Glauben, Wachsamkeit und geschwisterlicher Solidarität begegnen.
Die indonesische Caritas hat ihr Nothilfe-Netzwerk aktiviert und Caritas-Teams sowie Freiwillige in den Diözesen mobilisiert, um Hilfsmaßnahmen und Evakuierungen zu unterstützen. Zunächst würden vor allem sauberes Wasser, verzehrfertige Lebensmittel, Notunterkünfte, Hygieneartikel und medizinische Versorgung benötigt, berichtete Caritas-Geschäftsführer Fredy Rante Taruk laut "Vatican News".