Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Nachrichten
  • Dossier
  • Media
    • Fotos
    • Audios
    • Videos
  • Produkte
  • Redaktion
  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Login
Noch kein Kunde?
Hier finden Sie unsere Produkte

Passwort vergessen?
Hauptmenü anzeigen
Produkte
Produkte
Suche
Login
Inhalt:

Wels: Europas Ortskirchen beraten über gemeinsamen Weg der Synodalität

20.08.2026 13:54
Österreich/Kirche/Medien/Synodalität
Spitzenvertreter treffen sich im September vier Tage im Bildungshaus Schloss Puchberg - Pressekonferenz zum Auftakt mit Kardinälen Hollerich und Nemet, Bischof Scheuer und KU-Vizerektorin Csiszar
Linz, 20.08.2026 (KAP) Schloss Puchberg in Wels wird von 14. bis 17. September zum Diskussionsort für Kirchenvertreter aus ganz Europa. Unter dem Titel "Shaping Synodality in Europe. From Vision to Roadmap" beraten Bischöfe, Delegierte der Bischofskonferenzen, Theologinnen und Theologen sowie weitere Fachleute über die konkrete Umsetzung des weltweiten synodalen Prozesses. Zum Auftakt findet am Montag, 14. September, um 10 Uhr im OÖ Presseclub in Linz eine Pressekonferenz statt. Daran nehmen die beiden Vizepräsidenten des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), die Kardinäle Ladislav Nemet und Jean-Claude Hollerich - letzterer ist auch Generalrelator der Weltsynode -, sowie der Linzer Bischof Manfred Scheuer und Klara Csiszar, Vizerektorin der Katholischen Privat-Universität Linz (KU), teil.

Nach Angaben der Veranstalter werden Delegationen aus 28 europäischen Bischofskonferenzen sowie insgesamt rund 180 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern in dem kirchlichen Bildungshaus erwartet, darunter 23 Bischöfe und die beiden Kardinäle. Auch bei der Pressekonferenz soll es um die Frage gehen, wie Synodalität nach dem Abschluss der Weltsynode praktisch in den Ortskirchen verankert werden kann.

Das viertägige Symposium versteht sich als wichtiger Schritt auf dem Weg zur nächsten kontinentalen Synodenversammlung 2028. Erarbeitet werden soll eine gemeinsame "Roadmap" für Europa. Inhaltlich geht es an den drei Arbeitstagen um Liturgie als Ausgangspunkt kirchlichen Handelns, um das Hören auf die gesellschaftlichen Realitäten Europas sowie um die konkrete Weiterentwicklung von Strukturen, Ämtern und Entscheidungsprozessen.

Organisiert wird die Tagung von der Abteilung für Synodalität der KU Linz gemeinsam mit der europäischen Task Force für Synodalität und unter der Schirmherrschaft des CCEE. Eine zentrale Rolle spielt die Linzer Pastoraltheologin Csiszar. Sie hatte das Treffen bereits im Frühjahr als "Meilenstein" auf dem Weg zur nächsten kontinentalen Phase bezeichnet. Europa hinke im synodalen Lernprozess im Vergleich zu anderen Kontinenten teilweise hinterher, so die Expertin. Das Treffen solle deshalb Räume schaffen, in denen die europäischen Ortskirchen voneinander lernen und Erfahrungen austauschen können.

Die Tagung knüpft an ein ebenfalls von Csiszar in Linz organisiertes Treffen europäischer Synodenteilnehmer vom September 2024 an. Seither ist der weltweite Synodenprozess von der Beratungs- in eine Implementierungsphase übergegangen. Auf europäischer Ebene begleitet eine vom CCEE eingesetzte Arbeitsgruppe unter Leitung von Kardinal Nemet diesen Prozess; Csiszar gehört ihr ebenfalls an.

Österreich gilt nach Einschätzung der Theologin als vergleichsweise gut aufgestellt. Die Unterstützung durch die österreichischen Bischöfe sei international keineswegs selbstverständlich. Synodalität - verstanden als "gemeinsamer Weg" - soll dabei nicht nur innerkirchlich Bedeutung haben. Gerade angesichts gesellschaftlicher Polarisierung könne die Kirche zeigen, wie Zuhören, Dialog und gemeinsames Entscheiden gelingen können, so Csiszar.
zurück

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Katholische Presseagentur Kathpress
1010 Wien, Singerstraße 7/6/2
Tel: +43 / 1 / 512 52 83


© 1947-2026 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
nach oben springen