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Caritas-Helfer in Nepal nach Flutkatastrophe
Flutkatastrophe
Bild Copyright: © Caritas Nepal

Nothilfe für Flutopfer in Nepal: Hilfsorganisationen bitten um Spenden

29.08.2026 12:22
(zuletzt bearbeitet am 29.08.2026 um 12:24 Uhr)
Österreich/Nepal/Naturkatastrophe/Hilfsorganisation/Caritas
Caritas Österreich hat 40.000 Euro aus dem Katastrophenfonds freigeben - Vizepräsident Bodmann: "Verheerendes Ausmaß an Zerstörung und dramatische Versorgungslage"
Wien/Kathmandu, 29.08.2026 (KAP) Um die Nothilfe nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nepal zu beschleunigen hat Caritas Österreich mit sofortiger Wirkung 40.000 Euro aus dem Katastrophenfonds freigeben. "Uns erreichen Bilder aus Nepal, die ein verheerendes Ausmaß an Zerstörung und eine dramatische Versorgungslage zeigen. Da weitere Sturzfluten drohen, stellen die Hilfseinsätze ein Rennen mit der Zeit dar", erklärte Caritas-Vizepräsident Alexander Bodmann. Man verstärke daher zusammen mit Caritas Nepal und internationalen Partnern die Nothilfe. Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen seien Tag und Nacht im Einsatz, um Leben zu retten und Menschen Schutz zu geben. "Die Caritas Nepal kennt die Situation vor Ort und weiß, wo Hilfe am wirksamsten eingesetzt ist", berichtete Bodmann.

Die Hilfe für betroffenen Familien sei angelaufen. In den betroffenen Gebieten würden Notunterkünfte geschaffen. Die Betroffenen bräuchten zudem Trinkwasser, Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinische Versorgung. "Jede einzelne Spende hilft uns, Menschen in dieser dramatischen Situation Halt und Hoffnung zu geben", appellierte Bodmann an die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung in Österreich.

MIssio-Partner: Trinkwasserversorgung völlig zerstört

Arati Basnet, Projektpartnerin der Päpstlichen Missionswerke in Österreich von der lokalen Organisation "Care and Development", schilderte am Freitag die katastrophale Lage vor Ort. "Wichtige Brücken und Zufahrtsstraßen sind regelrecht weggespült worden." Die Regierung arbeite eng mit dem Militär zusammen, um nach Vermissten zu suchen. Die Überlebenden benötigen neben sauberem Trinkwasser auch Lebensmittelpakete.

"Die lokale Trinkwasserversorgung ist völlig zerstört. Ohne sofortige Hilfe befürchten wir schwerwiegende Krankheitsausbrüche, die über das verdreckte Wasser übertragen werden könnten", so Basnet. Missio Österreich bittet um Spenden, damit die Projektpartner vor Ort Trinkwasserfilter und Nahrungsmittelpakete für tausende Flutopfer bereitstellen können.

"Jede Spende hilft"

"Allein die Bilder aus Region verursachen schon Gänsehaut. Niemand hier in Österreich kann sich vorstellen, was die Betroffenen vor Ort derzeit durchmachen müssen", erklärte der Geschäftsführer der Entwicklungsorganisation "Jugend Eine Welt", Reinhard Heiserer. Das Hilfswerk unterstützt Don Bosco-Projektpartner bei der Vorort-Nothilfe.

Die Salesianer Don Boscos seien seit über drei Jahrzehnten in Nepal tätig. Dank der finanziellen Unterstützung von Jugend Eine Welt könnten die Projektpartner Familien versorgen, deren Kinder Don Bosco-Schulen besuchen, so Heiserer. Neben der materiellen Nothilfe leisten die Partner auch psychosoziale Unterstützung für Menschen, die durch die Katastrophe traumatisiert wurden. "Jede Spende kommt an und hilft das Leid der Menschen zumindest ein wenig zu lindern", bat Heiserer um Unterstützung der Nothilfe.

Menschen, Straßen und ganze Dörfer mitgerissen

Auch die Diakonie Katastrophenhilfe setzt mit ihren Partnern der ACT Alliance Nothilfemaßnahmen und rief zu Spenden auf. "Die meterhohe Sturzflut kam ohne Vorwarnung und hat Menschen, Straßen und ganze Dörfer mitgerissen", so Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser. Die Katastrophe mache deutlich, dass jede Sekunde zähle, um Menschen vor derartigen Bedrohungen frühzeitig zu warnen und Leben zu retten. "Gerade in Zeiten des Klimawandels ändern und verschärfen sich die Risiken. Bedrohte Länder wie Nepal müssen darin unterstützt werden, sich auf solche Herausforderungen vorzubereiten", betonte Moser.

(Spendenkonten: Caritas, IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560, Kennwort: Katastrophenhilfe Nepal, Online-Spenden: www.caritas.at/katastrophenhilfe-nepal; Missio - Päpstliche Missionswerke in Österreich, IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500, Verwendungszweck: Flutkatastrophe Nepal, Diakonie, IBAN: AT07 2011 1800 8048 8500, Kennwort: Katastrophenhilfe; Jugend Eine Welt, IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000, Kennwort: Nothilfe Nepal, Onlinespenden unter www.jugendeinewelt.at/spenden)
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