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Bischöfe in Nigeria fordern mehr Sicherheit für Bevölkerung

29.08.2026 12:46
Nigeria/Terrorismus/Religion/Kirche
Bischofskonferenz: "Ob in einer Moschee, in einer Kirche, auf dem Markt oder in der Geborgenheit ihrer eigenen Häuser - die Nigerianer werden ungestraft massakriert, traumatisiert und vertrieben"
Abuja, 29.08.2026 (KAP) Mit Entsetzen und Empörung reagieren die katholischen Bischöfe in Nigeria auf die jüngsten, teils blutigen Umtriebe von islamistischen Banden. "Ob in einer Moschee, in einer Kirche, auf dem Markt oder in der Geborgenheit ihrer eigenen Häuser - die Nigerianer werden ungestraft massakriert, traumatisiert und vertrieben", heißt es laut "Vatican News" in einer vom Bischofskonferenz-Vorsitzenden Matthew Man-Oso Ndagoso unterzeichneten Erklärung. Unmittelbarer Anlass ist ein Massaker mit an die 50 Toten in Ukum im Bundesstaat Benue und die Entführung von mehr als 60 Gläubigen aus einer Moschee in Borgu im Bundesstaat Niger.

Die nigerianischen Bischöfe sprachen allen Menschen, die von der Gewalt verschiedener bewaffneter Gruppen betroffen sind, ihr Beileid aus. Man stehe fest an der Seite "unserer muslimischen Brüder und Schwestern" und bete für die Freilassung aller Entführten. "Ein Angriff auf eine Kultstätte ist ein Angriff auf unsere Gemeinschaft."

Die Bischöfe forderten die Regierungsbehörden und die Sicherheitsbehörden auf, "alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um dieses Gemetzel in unserem Land zu beenden". Sie appellierten außerdem "an die Banditen, Terroristen, Entführer und ihre Drahtzieher", das Blutvergießen zu beenden: "Das menschliche Leben gehört allein Gott, und nichts rechtfertigt diese Grausamkeit. Man kann keine Zukunft auf den Tränen unschuldiger Menschen aufbauen."
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