Vor dem für November geplanten Papstbesuch bieten Kriminelle angebliche Plätze für ein persönliches Treffen oder ein Foto mit Leo XIV. an
Lima, 31.08.2026 (KAP/KNA) Die Peruanische Bischofskonferenz warnt vor falscher Werbung in ihrem Namen. Gefälschte Veröffentlichungen im Namen der Bischofskonferenz böten gegen Geld angebliche Plätze für einen Segen von Papst Leo XIV., Fotos, persönliche Treffen oder andere Vorteile an, schrieb die Bischofskonferenz am Wochenende auf ihrer Internetseite.
Ausdrücklich weisen die Bischöfe darauf hin, dass die Bischofskonferenz keine Zahlungen fordere und keinerlei Gebühren für den Zugang zu Segnungen, Begegnungen mit dem Heiligen Vater, Fotos, Treffen oder ähnlichen Aktivitäten erhebe. In dem online veröffentlichten Schreiben heißt es, man lehne die "Ausnutzung des Glaubens, des Images der Kirche und der Person des Heiligen Vaters zu betrügerischen Zwecken" ab und verurteile diese.
Papstbesuch im November
Peru bereitet sich aktuell auf einen Besuch von Leo XIV. vom 11. bis 16. November vor. Auf seiner Lateinamerikareise wird er Uruguay, Argentinien und Peru besuchen. Der Papst Leo hat eine enge Verbindung zu Peru: Der in Chicago geborene Augustinermissionar lebte fast 20 Jahre im Land, wurde 2015 peruanischer Staatsbürger und war von 2014 bis 2023 Diözesanbischof von Chiclayo.