Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Nachrichten
  • Dossier
  • Media
    • Fotos
    • Audios
    • Videos
  • Produkte
  • Redaktion
  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Login
Noch kein Kunde?
Hier finden Sie unsere Produkte

Passwort vergessen?
Hauptmenü anzeigen
Produkte
Produkte
Suche
Login
Inhalt:
Fototermin 'Kein Kind darf unversorgt bleiben' am 09.09.2026
Bild Copyright: © Niels Klingler / Kathpress

NGO-Protest gegen Leistungskürzung für Ukraine-Vertriebene

09.09.2026 12:07
Österreich/Kirche/Soziales/Migration/Sozialpolitik/Kind/Politik/Flüchtlinge/Hilfsorganisation/Familie
Kirchliche und zivilgesellschaftliche Netzwerke stellen sich gegen Vorhaben der Regierung
Wien, 09.09.2026 (KAP) Kritik an den Regierungsplänen zum Ausschluss von Vertriebenen aus der Ukraine sowie subsidiär Schutzberechtigten von der Familienbeihilfe kommt von mehreren österreichischen NGOs. "Kein Kind darf unversorgt bleiben" machten Diakonie, Caritas, Volkshilfe, Amnesty International, Asylkoordination, Fairness Asyl und SOS Mitmensch am Mittwoch im Rahmen einer Fotoaktion unter dem Titel vor dem Familienministerium in Wien aufmerksam. Christoph Riedl, Diakonie-Experte für Asyl, Integration und Menschenrechte sprach gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress von einem "ganz klaren Schritt in die falsche Richtung" und forderte stattdessen einen Zugang zur regulären Sozialhilfe.

Hintergrund ist, dass die Regierung Kinder von ukrainischen Vertriebenen und subsidiär Schutzberechtigten von der Familienbeihilfe ausschließen, sofern ihre Eltern Grundversorgungsleistungen beziehen. Die Gesetzesänderung stand am Mittwoch auf der Tagesordnung des Familienausschusses im Nationalrat.

Als "absurd" bezeichnete Riedl das Vorhaben der Regierung, da ukrainischen Vertriebenen alle Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt genommen würden. Auch die Argumentationsweise mit diesem Vorhaben mehr Personen in die Erwerbsarbeit zu bringen, lehnt der Diakonie-Experte ab. Der Hauptgrund, warum einige Vertriebene über längere Zeit in der Grundversorgung festsitzen, hänge damit zusammen, "dass Ukrainerinnen keinen Zugang zur Sozialhilfe haben, wie anerkannte Flüchtlinge". Die Auszahlung der Sozialhilfe sei außerdem billiger, als wenn man "Familien zurück ins Grundversorgungsquartier gibt, wo jede Person pro Tag 25 Euro kostet".

Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler hatte bereits am Montag betont, dass die Familienbeihilfe eine zentrale familienpolitische Leistung sei. "Gerade Kinder, deren Familien mit extrem knappen Mitteln auskommen müssen, dürfen nicht davon ausgeschlossen werden".

zurück
Meldungen
NGOs gegen Kürzung bei Familienleistungen für Ukraine-Vertriebene
08.09.2026 12:06
Hilfsorganisationen orten doppelte Benachteiligung für Vertriebene aus der Ukraine und subsidiär Schutzberechtigte in Grundversorgung

  • Impressum
  • Kontakt
  • Datenschutz & Cookies
Katholische Presseagentur Kathpress
1010 Wien, Singerstraße 7/6/2
Tel: +43 / 1 / 512 52 83


© 1947-2026 KATHPRESS - Katholische Presseagentur Österreich
nach oben springen