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Aufgenommen bei den 'Salzburger Hochschulwochen' 2025
Bild Copyright: © Universität Salzburg / Hans-Christian Gruber

Innsbruck: "Karl Rahner Preis" 2026 geht an Jonas Maria Hoff

11.09.2026 11:32
Österreich/Deutschland/Wissenschaft/Kirche/Religion/Universität
Verleihung der renommierten Auszeichnung an Theologen der Universität Duisburg-Essen im Frühjahr 2027
Innsbruck, 11.09.2026 (KAP) Der "Karl Rahner Preis" 2026 geht an den katholischen Theologen Jonas Maria Hoff vom Institut für Katholische Theologie der Universität Duisburg-Essen. Das teilte die Karl Rahner Stiftung am Freitag in einer Aussendung mit. Die renommierte Auszeichnung wird Hoff für seine Untersuchung verliehen, mit der er an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt 2026 habilitiert wurde: "Eucharistie und Paradoxie. Studien zur paradoxalen Grammatik des christlichen Glaubens." Der Karl Rahner-Preis wird jährlich durch die Karl-Rahner-Stiftung verliehen.

Die ursprünglich 1985 von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck ins Leben gerufene Auszeichnung würdigt herausragende Arbeiten, die sich mit dem bekannten Jesuiten Karl Rahner (1904-1984) bzw. dessen Werk und Themen beschäftigen. Inzwischen wird der Preis von der Karl-Rahner-Stiftung mit Sitz in München verliehen. Die offizielle Verleihung des Preises an Stoll erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2027, hieß es.

Hoffs Arbeit verfolge das Ziel, "die theoretische Reflexionsfigur der Paradoxie in Beziehung zu setzen zum Verständnis der Eucharistie als dem Sakrament, das im Zentrum christlichen Lebens steht und in sich Endliches und Unendliches, Sichtbares und Unsichtbares, Materielles und Immaterielles miteinander verbindet", heißt es in der Aussendung zur Begründung der Preisverleihung. Die Paradoxie sei dabei "nicht einfach eine Widersinnigkeit, sondern kann von einem gemeinsamen Bezugspunkt her scheinbar widersprüchliche Aspekte als miteinander verbunden ausweisen".

Der 1995 geborene Jonas Maria Hoff hat Katholische Theologie, Germanistik und Bildungswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn studiert. Hier wurde er 2021 mit der Arbeit promoviert: "Konstruktion von Verbindlichkeit. Radikaler Konstruktivismus und Fundamentaltheologie im Theoriekontakt". Gastdozenturen führten ihn u.a. nach Malta, Athen und Thessaloniki. Seit Oktober 2025 vertritt er die Professur für Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Universität Duisburg-Essen.

(Link: https://www.uibk.ac.at/de/theol/forschung/preise-und-stipendien/karl-rahner-preis-ausgezeichnete-arbeiten/; https://www.karl-rahner-stiftung.de)
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