Arbeitsgruppe der US-Bischofskonferenz will Richtlinien und Praktiken zum Schutz der Menschenwürde beim Einsatz Künstlicher Intelligenz fördern
Washington, 18.09.2026 (KAP) Die US-amerikanische katholische Bischofskonferenz (USCCB) hat eine neue Arbeitsgruppe zum Thema "Wahrung der Menschenwürde im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz" eingerichtet. Den Vorsitz übernimmt Bischof Oscar Cantù von San Jose, in dessen Diözesangebiet auch das Silicon Valley liegt. Im Fokus der Taskforce werde die Förderung von Richtlinien und Praktiken zum Schutz von Menschenwürde, Religionsfreiheit, demokratischen Institutionen, Arbeitnehmern, Familien und schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen stehen, kündigte die USCCB in Washington an.
Die Entscheidung zur Bildung der Arbeitsgruppe fiel nach einem Treffen von Vertretern von Technologieunternehmen und KI-Experten mit dem Bischofskonferenz-Vorstand um den Vorsitzenden Erzbischof Paul Coakley. Es sei bei dem Dialog insbesondere um das Thema gegangen, wie KI-Systeme im Dienst der Menschheit gehalten werden können und "die dringende Notwendigkeit, den realen und gegenwärtigen Gefahren zu begegnen, die von dieser Technologie ausgehen", erklärte Bischofskonferenz-Sprecherin Chieko Noguchi am Donnerstag.
Die Bischöfe äußerten demnach die Hoffnung, dass solche Gespräche dazu beitragen werden, Wege zu finden, wie die Kirche zur moralischen Grundlage von KI-Modellen beitragen kann. Es müssten Maßnahmen erarbeitet werden, die die Unternehmen ergreifen können, um ihre Erfindungen vor Missbrauch zu schützen und eine menschliche Kontrolle über die Technologie zu gewährleisten.
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