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Mazedonien: Orthodoxes Kirchenoberhaupt auf dem Weg der Besserung

22.09.2026 14:56
Nordmazedonien/Kirche/Gesundheit/Personalia/Orthodoxie
Erzbischof Stefan (Veljanovski) nahm nach mehreren Wochen wieder an einer öffentlichen Liturgie teil
Skopje, 22.09.2026 (KAP) Erzbischof Stefan (Veljanovski) von Ohrid, Oberhaupt der Mazedonischen Orthodoxen Kirche - Erzbistum Ohrid (MOK-EO), hat sich am Montag nach rund einem Monat erstmals wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Er habe in der Hauptstadt Skopkje andächtig an der Göttlichen Liturgie in der Kirche Mariä Geburt teilgenommen, teilte die Kirchenleitung laut dem Portal "https://religija.mk/"; mit.

Am 25. August hatte der Heilige Synod der Kirche bekannt gegeben, dass der 71-jährige Erzbischof seinen geplanten Besuch in der amerikanisch-kanadischen Diözese "aus gesundheitlichen Gründen und auf Empfehlung seiner Ärzte" nicht antreten werde. Weitere Details zum Gesundheitszustand gab die Kirche damals nicht bekannt und wurden auch danach nicht publik.

Die "Mazedonische Orthodoxe Kirche - Erzbistum Ohrid" (MOK-EO) hatte im Mai 2022 von der Serbischen Orthodoxen Kirche (SOK), von der sie sich 1967 abgespalten hatte, die Autokephalie erhalten. Eingeleitet hatte die Entwicklung das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel, das kurz zuvor die eucharistische Gemeinschaft mit der MOK-EO wieder hergestellt hatte. Die Gewährung der Autokephalie durch die SOK lehnt das Ökumenische Patriarchat jedoch strikt ab, da es diese als exklusives Recht für sich beansprucht.

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