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"Fragile Hoffnung": Akademie am Dom startet ins neue Studienjahr

24.09.2026 15:17
Österreich/Religion/Bildung/Erwachsenenbildung/Akademie.am.Dom
Wintersemester startet am 7. Oktober mit Ausstellung des Astrophysikers Franz Kerschbaum - "Junge Akademie" über Religion im "Herr der Ringe" - Neues Angebot "Basisinfo"
Wien, 24.09.2026 (KAP) Unter dem Titel "Fragile Hoffnung" startet die Wiener "Akademie am Dom" am 7. Oktober ins neue Studienjahr. Den Auftakt bildet dabei die Eröffnung einer Fotoausstellung des Wiener Astrophysikers Franz Kerschbaum, die Fotos des Universums zeigt. Den inhaltlichen Auftakt bildet dann im Anschluss ein Vortrag der evangelischen Theologin und Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser zum Thema "Die Sprache der Hoffnung". Neu ist im kommenden Studienjahr außerdem das Angebot "Basisinfo", mit dem die "Theologischen Kurse" Vorträge, Seminare und Online-Angebote bündeln, die zu einer grundlegenden Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens einladen, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag.

Hoffnung sei ein wichtiger Motor menschlichen Lebens, wird darin das Jahresthema erläutert. "Ein Quellgrund der Hoffnung ist bis heute die Religion: Sie bietet dem Mensch ein Gerüst, an dem er sich orientieren und ausrichten kann - und das ihm die Zusage schenkt: Es wird gut werden. Doch in säkularen Gesellschaften kann man solche Hoffnungsträger nicht mehr einfach voraussetzen oder als verbindlich für alle ansehen", wird der Leiter der "Theologischen Kurse", Erhard Lesacher, in der Aussendung zitiert. Hoffnung bleibe insofern stets fragil, sei nie enttäuschungsfest. "Und Gläubige bleiben zugleich 'auskunftspflichtig' darüber, was der Grund ihrer Hoffnung ist", so Lesacher.

Dem "Herrn der Ringe" auf der Spur

Ein besonderes Angebot für junge Erwachsene bietet die Akademie am Dom mit dem mehrteiligen Workshop "Glaube - Bibel - Gemeinschaft": Darin geht es zwischen 20. Oktober und 19. Jänner 2027 um kodifizierte religiöse Botschaften im "Herr der Ringe".

Theologische Spuren der Hoffnung suchen u.a. der Theologe und Elie Wiesel-Experte Reinhold Boschki und der Bamberger Theologe Ottmar Fuchs: Unter dem Titel "Erinnerung ist ein anderes Wort für Hoffnung" wird Boschki am 11. November (Beginn: 16 Uhr) über das Vermächtnis des jüdischen Gelehrten und Auschwitz-Überlebenden Elie Wiesel referieren. Fuchs indes wird im Anschluss daran (Beginn: 18 Uhr) unter dem Titel "Spuren letzter Hoffnung" über die Notwendigkeit des Gottesgedankens für eine resiliente Form der Hoffnung referieren.

Neu ist im kommenden Studienjahr auch das Angebot "Basisinfo", mit dem die Theologischen Kurse künftig Vorträge, Spezialkurse und zeitlich flexibel wahrnehmbare Online-Angebote bündeln, die zu einer grundlegenden Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens einladen. "Wir erleben ein anhaltend hohes Interesse an religiösen und theologischen Themen. Zugleich ist nicht immer die Zeit, diesem Interesse in Form von umfangreichen Kursen nachzugehen", erläuterte Lesacher das Angebot. Daher wolle man unter der Website www.basisinfo.at "auf Angebote hinweisen, die fundiert und doch kompakt über Grundfragen des Glaubens und der Theologie informieren".
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