Live-Übertragung des Gebets im Rosenkranzmonat jeweils um 18:20 Uhr - Weihbischof Hofer: "Wenn das gläubige Volk mit den Bischöfen betet und umgekehrt, dann können wir uns auch gegenseitig tragen und stärken"
Wien, 30.09.2026 (KAP) Im Oktober beten die österreichischen Bischöfe und andere kirchliche Amtsträger täglich abwechselnd auf "Radio Maria" den Rosenkranz. An 18 Abenden im Oktober wird jeweils um 18:20 Uhr das Gebet live im Radio und im Internet übertragen. Den Anfang macht am 1. Oktober Generalvikar Christoph Schwarz aus der Diözese St. Pölten, gefolgt von Kardinal Christoph Schönborn am 3. Oktober. Das Gebet am Ende des Rosenkranzmonats leitet am 31. Oktober der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics. Unter den Vorbetern sind der Apostolische Nuntius Erzbischof Pedro López Quintana, der Südtiroler Bischof Ivo Muser und die österreichischen Bischöfe Manfred Scheuer, Wilhelm Krautwaschl, Hermann Glettler, Josef Marketz, Werner Freistetter, Klaus Küng, Anton Leichtfried, Franz Scharl und Hansjörg Hofer.
"Ich bin deswegen sehr gerne dabei, weil ich auf die Kraft des Gebetes vertraue. Denn das vertrauensvolle Gebet ist eine Quelle, von der viel Segen ausgeht", wird der Salzburger Weihbischof Hofer in einer Ankündigung der Gebetsaktion auf der Internetseite von Radio Maria zitiert. "Wenn das gläubige Volk mit den Bischöfen betet und umgekehrt, dann können wir uns auch gegenseitig tragen und stärken!"
Radio-Maria-Programmdirektor Br. Peter Ackermann betont den geistlichen Wert des Rosenkranzes. Das Gebet beinhalte das persönliche Einlassen auf die zwei entscheidenden Momente im Leben: dem Hier und Jetzt und der Stunde unseres Todes. "Im Jetzt können wir Gutes tun und unsere Liebe zu Gott und dem Nächsten ausdrücken. Der Tod öffnet uns das Tor zum ewigen Leben und erfüllt unsere tiefste Sehnsucht nach der Begegnung mit Gott."
Gebet in vielen Pfarren
Im Oktober wird landesweit in vielen Kirchen der Rosenkranz gebetet. Kern des Rosenkranzmonats ist das Fest der Jungfrau Maria vom Rosenkranz, das weltweit am 7. Oktober begangen wird. Das Rosenkranzfest wurde von Papst Pius V. (1566-72) als Gedenktag "Unserer Lieben Frau vom Siege" gestiftet. Mit dem Fest sollte ursprünglich der Dank für den Sieg der christlichen Flotte in der Seeschlacht von Lepanto 1571 ausgedrückt werden. Im Jahre 1716, nach dem Sieg der kaiserlichen Truppen unter Prinz Eugen von Savoyen über das osmanische Heer in der Schlacht von Peterwardein (Petrovardin in Serbien) wurde das Fest in den Kalender der Weltkirche aufgenommen. Die Gottesmutter Maria gilt heute in der katholischen Kirche als Königin des Friedens. Ihr Hochfest wird am 1. Jänner begangen, der auch katholischer Weltfriedenstag ist.
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