"Offener Himmel" in Salzburg feiert 20-jähriges Bestehen
29.09.202616:07
(zuletzt bearbeitet am 29.09.2026 um 16:09 Uhr)
Österreich/Kirche/Fest/Glaube/Ökumene
Ökumenische Pastoralstelle lädt zum Jubiläum mit Mittagsgebet und Festmonat mit Führungen, Konzerten und Stadtpilgerangeboten
Salzburg, 29.09.2026 (KAP) Die ökumenische Pastoralstelle "Offener Himmel" in der Salzburger Franziskanergasse feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Seit der Eröffnung 2006 versteht sich die Einrichtung der Erzdiözese Salzburg und der Kirchen des Ökumenischen Arbeitskreises Salzburg als Ort der Begegnung, des Gesprächs und der Orientierung. Das Jubiläum wird am Dienstag, 6. Oktober, mit einem ökumenischen Mittagsgebet in der Kollegienkirche (12 Uhr) und einem Empfang im "Offenen Himmel" (Franziskanergasse 3) gefeiert.
Das Jubiläum bildet zugleich den Auftakt zu einem Festmonat mit Führungen, Stadtpilgerangeboten, Konzerten, einem Malwettbewerb für Kinder und weiteren Begegnungsmöglichkeiten, hieß es in einer Aussendung der Erzdiözese Salzburg.
Das Büro in der Franziskanergasse 3 bietet nach eigenen Angaben eine niederschwellige Anlaufstelle für entlastende Gespräche. Angeboten werden unter anderem Gespräche zu Glaubens- und Lebensfragen, geistliche Begleitung sowie Informationen zu Gottesdiensten, Pilgerwegen und kirchlichen Angeboten wie Taufe, Firmung oder Trauung. Zugleich entwickelt die Einrichtung unter dem Leitgedanken "Mitten in der Stadt - mitten ins Herz" pastorale Projekte und Veranstaltungen.
"Wie ein Seismograph nimmt der Offene Himmel wahr, was Menschen bewegt, welche Fragen in der Stadt und Gesellschaft aufbrechen und wo neue Impulse gefragt sind", erklärte der Leiter der Citypastoralstelle, Dominik Elmer. So entstünden Begegnung und gemeinsames Handeln über Kirchen- und Konfessionsgrenzen hinweg.
Seit dem Bestehen der Einrichtung sei die Relevanz konfessionsübergreifender Seelsorge deutlich gestiegen, so Elmer weiter. In den letzten 20 Jahren habe sich die Welt spürbar verändert: "Vieles wirkt heute deutlich bedrohlicher als noch vor 20 Jahren. Wir erleben, wie kostbar das Leben ist und wie zerbrechlich das Glück. Umso wichtiger ist es uns, dass wir unsere christliche Hoffnung jeden Tag weiterschenken."