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Stift St. Lambrecht
Bild Copyright: © stift-stlambrecht.at

"9 Plätze - 9 Schätze": Vier kirchliche Bauwerke wollen ins Finale

30.09.2026 13:21
Österreich/Kirche/Kunst/Medien/Fernsehproduktion/Kultur/Natur
Kirchliche Vertreter aus ganz Österreich stehen zur Auswahl - Ziel ist das bundesweite Finale am Nationalfeiertag
Wien, 30.09.2026 (KAP) Gleich vier sakrale Bauwerke wollen heuer ins Finale um den schönsten Platz Österreichs: Die Friedenskirche Hochgründeck für das Bundesland Salzburg, die Pfarrkirche Mariasdorf für das Burgenland, die Vorarlberger Kirche St. Corneli und das Benediktinerstift St. Lambrecht in der Steiermark. Die Vorstellung der insgesamt 27 Kandidaten startet ab Mittwoch in den Kanälen des ORF. Von 2. bis 6. Oktober kann das Publikum für die Orte des jeweiligen Bundeslandes per Anruf oder SMS abstimmen. Aus den drei Kandidaten jedes Bundeslandes wird je ein Repräsentant für das bundesweite Finale des ORF-Formats am 26. Oktober ausgewählt.

Unter den drei Steirischen Nominierten befinden sich neben der Riegersburg und der Talbachklamm auch das Benediktinerstift St. Lambrecht. Die Abtei feiert heuer ihr 950-jähriges Beststehen. Anlass des Jubiläums ist der Todestag des Staatsgründers Markgraf von Eppenstein im Jahr 1076. Aus diesem Anlass ist heuer auch ein Veranstaltungsprogramm geplant. Am Samstag (2. Oktober) etwa öffnen die Mönche in der "Langen Nacht der Museen" ihre Pforten und lassen Besucher hautnah am Vespergebet und an der Virgilfeier teilnehmen.

Für das Burgenland geht mit der Pfarrkirche Mariasdorf ein Bauwerk im Stile der spätgotischen Kunst ins Rennen. Die südburgenländische Kirche wurde vermutlich zwischen 1400 und 1490 erbaut, jedoch nie ganz fertiggestellt. Durch ihre Lage auf einem Hügel ist sie bereits von weitem zu erkennen. Als Wahrzeichen von Mariasdorf ziert das Bauwerk auch das Wappen der Gemeinde.

Hoch hinaus geht es für die Friedenskirche im Bundesland Salzburg. Etwas unterhalb des Gipfels vom "Hochgründeck" befindet sich der Holzbau auf einer Höhe von 1808 Meter. Errichtet wurde die Kirche auf Initiative des Hüttenwirts Hermann Hinterhölzl in den Jahren 2004 bis 2005. Heute lockt die Kirche, die zur Gemeinde St. Johann im Pongau gehört, mit einem Panoramablick und auch Taufen sowie Hochzeiten finden hier statt.

Auch die Vorarlberger Wallfahrtskirche St. Corneli strebt den Titel als "schönster Platz Österreichs" an. Gelegen in Feldkirch, nahe der Grenze von Liechtenstein, wurde die Kirche 1178 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt im 17. Jahrhundert ihr bis heute erhaltenes Aussehen. Die Kirche ist aber nicht nur Ort der Ruhe, sondern auch von Naturschauspielen; die "tausendjährige Eibe" an der nördlichen Friedhofsmauer ist mit einem Durchmesser von fünf Metern der älteste Baum Vorarlbergs und einer der ältesten Bäume Österreichs.

Kirchliche Mitstreiter mit Chancen

Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt: Auch kirchliche Orte haben bei "9 Plätze - 9 Schätze" gute Chancen auf eine Spitzenplatzierung. 2022 konnte etwa das Friedenskircherl am Stoderzinken in der Steiermark den bundesweiten Sieg erringen. Auch in den vergangenen Jahren konnten sakrale Einrichtungen immer wieder mit Topplatzierungen überzeugen. So etwa die Kellerjochkapelle in Tirol, die sich 2025 über den zweiten Platz freuen durfte.

Bereits zum dreizehnten Mal geht heuer die ORF-Sendung "9 Plätze - 9 Schätze" auf die Suche nach den schönsten und außergewöhnlichsten Plätzen Österreichs. Die bisherigen Bundessieger waren der Grüne See in Tragöß in der Steiermark (2014), der Formarinsee und die rote Wand in Vorarlberg (2015), das Tiroler Kaisertal (2016), der Körbersee in Vorarlberg (2017), der Schiederweiher in Oberösterreich (2018), der Lünersee in Vorarlberg (2019), die Strutz-Mühle in der Steiermark (2020), der Wiegensee in Vorarlberg (2021), die Burg Landskron in Kärnten (2023), die Gadaunerer Schlucht in Salzburg (2024) und zuletzt die Mariazellerbahn in Niederösterreich (2025).
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