Bischof Fabry feierte mit tausend Pilgern am Fest der "Magna Domina Hungarorum" (Großherrin der Ungarn) Gottesdienst in Basilika Mariazell
Graz, 04.10.2026 (KAP) Tausend ungarische Pilger haben an diesem Wochenende Mariazell und die "Magna Mater Austriae" besucht. Den Gottesdienst mit den Pilgerinnen und Pilgern aus Ungarn und der österreichischen Diaspora feierte der ungarische Bischof Kornel Fabry gemeinsam mit dem Superior der Basilika Mariazell, P. Michael Staberl, und dem Linzer Seelsorger und Zuständigen für die Seelsorge der in Österreich lebenden Ungarn, Ernö Szabo. Die Ungarnwallfahrt findet traditionell am ersten Samstag im Oktober statt und findet ihren Abschluss mit dem Hochfest der "Magna Domina Hungarorum" (Großherrin der Ungarn) am 8. Oktober.
In seiner Predigt hob Bischof Fabry drei zentrale Tugenden Marias hervor, die bis heute relevant seien: Die Aufgabe der Vergebung, die jedem Christ aufgetragen sei; die Kraft des Lobpreises und der Danksagung und die Treue zu Gott und der eigenen Berufung im Alltag. Alle drei Tugenden zusammengenommen - Vergebung, Lobpreis und Treue - hätten die Kraft, die ungarische Nation, die Kirche und die Familien zu stärken. An dem Gottesdienst nahmen außerdem der Pfarrer des ungarischen Vikariats in Eisenstadt, Laszlo Pal, Prälat Otto Molnar sowie Janos Varga, der Rektor des Collegium Pazmanianum, teil.
Anlässlich des Festes der "Patrona Hungariae" wird alljährlich auch daran erinnert, dass König Ludwig der Große im Jahr 1358 für Mariazell die Erlaubnis zur Gewährung von Ablässen erbat und erhielt, den Wiederaufbau der Kirche unterstützte und diese 1363 auch auf einer Wallfahrt besuchte.
Das Fest der "Magna Domina Hungarorum" (Großherrin der Ungarn) am 8. Oktober drückt die besondere Beziehung der Jungfrau Maria zu Ungarn aus. Früher wurde die Wallfahrt von den ungarischen Beichtvätern des Benediktinerordens in Mariazell organisiert, damit die im Exil lebenden Ungarn zusammenkommen konnten. Heute wird die Organisation von den in Österreich lebenden ungarischen Priestern und dem ungarischen Hauptseelsorger übernommen.
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